Er hebt die Bronzeurne - Odilon Redon
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Beschreibung
Eine eindringliche Lithografie von Odilon Redon, die eine geheimnisvolle Szene aus der Versuchung des Heiligen Antonius mit dramatischem Licht und Schatten darstellt.
Diese Lithografie mit dem Titel "He Raises the Bronze Urn" gehört zu der Serie, die der Versuchung des Heiligen Antonius gewidmet ist. Odilon Redon schuf mehrere Versionen dieses Themas, inspiriert durch das literarische Werk von Gustave Flaubert. Die Komposition basiert auf dem starken Kontrast zwischen tiefen, samtigen Schwarztönen und leuchtenden Weißtönen, eine Technik, die Redon durch seine ausgedehnte Arbeit mit Kohle und Lithostein meisterte. In dieser Szene steht eine Gestalt im Schatten und hält eine Urne in die Höhe. Das von dem Gefäß ausgehende Licht erhellt den umgebenden Raum und wirft einen Schein auf die danebenstehende Frau. Ihr Ausdruck bleibt zweideutig, gefangen zwischen Neugier und Distanz. Redon vermeidet eine klare narrative Darstellung und zieht es vor, eine Atmosphäre des Geheimnisses zu schaffen. Die Texturen werden durch vielfältige Zeichentechniken erreicht, die von dichten, schraffierten Schatten bis zu weichen, ätherischen Lichteffekten reichen, die die Formen im Hintergrund aufzulösen scheinen. Redon war eine zentrale Figur der Symbolistischen Bewegung. Sein Werk erforschte oft das Innenleben, Träume und das Unterbewusstsein. Indem er sich auf die psychologische Spannung zwischen den beiden Figuren konzentriert, entfernt er sich von der wörtlichen Darstellung. Der Druck zeigt seine Fähigkeit, Licht als erzählerisches Mittel einzusetzen, wobei die Dunkelheit nicht nur ein Mangel an Beleuchtung ist, sondern eine physische Präsenz, die die Wahrnehmung der Szene durch den Betrachter prägt. Der lithografische Prozess ermöglicht eine Reihe von Grautönen, die die Ränder der Figuren aufweichen und zur traumartigen Qualität des Bildes beitragen. Dieses Werk ist ein hervorragendes Beispiel für sein technisches Können und sein thematisches Interesse an der Schnittmenge von Realität und Vorstellung.
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Rückgaberecht
Da jeder Druck auf Bestellung gefertigt wird, bieten wir keine Rücksendungen, Rückerstattungen oder Umtausche aufgrund von Meinungsänderungen an. Sollte Ihre Bestellung fehlerhaft, beschädigt oder falsch ankommen, ersetzen wir sie kostenlos – kontaktieren Sie uns einfach innerhalb von 48 Stunden nach Lieferung. Vollständige Details finden Sie auf unserer Rückerstattungsseite.
Versand
Wir versenden weltweit und drucken im Produktionszentrum in der Nähe Ihrer Lieferadresse. Lieferzeiten und -kosten variieren je nach Zielort – die Ihnen zur Verfügung stehenden Optionen werden Ihnen an der Kasse angezeigt.
Fertigung
Jeder Druck wird auf Bestellung im 12-Farben-Giclée-Druckverfahren auf FSC-zertifiziertem Archivpapier hergestellt. Entworfen in Großbritannien und gedruckt in Ihrem nächstgelegenen Produktionszentrum, um Abfall zu reduzieren und die Lieferung zu beschleunigen.
Care and materials
Specific Features
Every Solis piece is made to order with archival, gallery-quality materials built to last.
- Museum-grade giclée printing for rich, fade-resistant colour
- Archival matte fine-art paper, FSC-certified
- Multiple sizes and framing options available
- Frames in black, natural wood, dark wood or white
- Framed prints arrive ready to hang
Care & Cleaning
To keep your artwork looking its best:
- Dust gently with a soft, dry cloth
- Avoid prolonged direct sunlight
- Never use liquid cleaners on the print or canvas surface
- Keep in a dry, room-temperature space
- Handle prints with clean, dry hands
Materials & Sizing
Museum-grade giclée on FSC-certified archival matte paper, with framed and canvas options.
- Paper sizes: A4, A3, A2, A1, A0 and B2 (50×70 cm)
- Canvas: XS (20×30 cm) to Large (60×90 cm)
- Frames: black, natural wood, dark wood or white
Er hebt die Bronzeurne - Odilon Redon
Artist Biography
Odilon Redon
For the first two decades of his career he worked exclusively in black: charcoal drawings and lithographs he called his noirs. Floating eyeballs, severed heads with closed lids, spiders with human faces, plants that grow teeth. The images are hallucinatory but precisely rendered, closer to medical illustration than fantasy. He published his first lithograph album, Dans le Reve, in 1879. Nobody noticed.
Recognition came sideways. In 1884, Joris-Karl Huysmans published A rebours, a novel about a reclusive aesthete who decorates his rooms with Redon's prints. The book became a cult text for the Symbolist movement and Redon became famous by association. Stephane Mallarme, the Symbolist poet, became a close friend. Redon also completed a series of lithographs dedicated to Edgar Allan Poe, whose poems Mallarme and Baudelaire had translated into French.
After 1900 he stopped making noirs entirely and shifted to colour: pastels and oils of flowers, mythological figures and butterflies in palettes that anticipate Matisse. The transition was so complete that the Surrealists later claimed the black work while the Fauves claimed the colour, and neither group seemed to notice they were talking about the same person.
He studied under Jean-Leon Gerome at the Ecole des Beaux-Arts, which is an unlikely pairing: Gerome painted Roman gladiators with photographic precision. Redon painted eyeballs attached to balloons. Goya and Delacroix were the influences that actually stuck.
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