Deutsche Flugzeuge besuchen Cassel - William Orpen
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Beschreibung
Ein Ölgemälde von William Orpen aus dem Jahr 1917, das die Stadt Cassel unter Luftbombardement während des Ersten Weltkriegs darstellt.
Sir William Orpen schuf dieses Werk während seiner Tätigkeit als offizieller Kriegskünstler für die britische Regierung. Das Gemälde zeigt die Stadt Cassel in Nordfrankreich, die während des Ersten Weltkriegs als Basis für die British Expeditionary Force diente. Orpen fängt die Stadt ein, die auf einem Hügel thront und von einem Flickenteppich landwirtschaftlicher Felder umgeben ist, die in gedämpften Grün-, Ocker- und Erdtönen gehalten sind. Die Komposition wird von einem weiten, hellblauen Himmel dominiert. Im oberen Bereich sind kleine, weiße, wolkenartige Formen über den Himmel verstreut. Diese stellen Flugabwehrfeuer dar, oder „Archie“, wie es den Soldaten bekannt war, das auf deutsche Flugzeuge gerichtet war. Der Kontrast zwischen dem friedlichen, ländlichen Aussehen der Stadt und der Präsenz des Luftkriegs erzeugt ein Gefühl der Distanz. Orpen vermeidet die oft mit dem Grabenkrieg verbundene viszerale, blutige Bildsprache und entscheidet sich stattdessen, den Krieg aus der Ferne zu dokumentieren. Sein Pinselstrich ist kontrolliert und präzise, was seine akademische Ausbildung widerspiegelt. Die Stadt selbst ist mit vereinfachten Formen gemalt, die die Architektur ohne übermäßige Details andeuten. Das Licht ist weich, typisch für das nordfranzösische Klima, und die Gesamtstimmung ist die einer stillen Beobachtung. Indem er sich auf den Himmel konzentriert, lenkt Orpen die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die neue, luftgestützte Dimension des Konflikts, die die Ära prägte. Dieses Werk ist Teil der Sammlung des Imperial War Museum und bietet eine einzigartige Perspektive auf die täglichen Realitäten an der Westfront, wo die Bedrohung durch Bombardierungen für diejenigen, die hinter den Linien stationiert waren, eine konstante, wenn auch manchmal entfernte, Erscheinung war.
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Deutsche Flugzeuge besuchen Cassel - William Orpen
Artist Biography
William Orpen
During the First World War he was sent to the Western Front as an official war artist for the British government. He was the most prolific of the war artists, producing 138 works: drawings and paintings of soldiers, dead men, German prisoners, ruined trenches, and the blank exhaustion that photographs of the period cannot quite capture. He donated all 138 to the British government. They are now in the Imperial War Museum.
After the war he painted The Signing of the Peace Treaty at Versailles, which should have been the capstone of his career. Instead it became a controversy. He also painted To the Unknown British Soldier in France, a composition that originally included ghostly military figures alongside a flag-draped coffin. The Imperial War Museum refused to accept it until he removed the figures in 1927.
He never fully recovered from the physical and mental effects of the war. He continued to paint society portraits at extraordinary prices (over 50,000 pounds a year by 1929), but those who knew him said something had changed.
He was Irish, from Stillorgan in County Dublin, a fact that became complicated as the independence movement gathered force during and after the war. He accepted a knighthood from the British crown. He died in 1931, aged fifty-two, and faded to near-total obscurity until 2001, when a portrait sold at Sotheby's for nearly two million pounds.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
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- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
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Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
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- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
William Orpen
During the First World War he was sent to the Western Front as an official war artist for the British government. He was the most prolific of the war artists, producing 138 works: drawings and paintings of soldiers, dead men, German prisoners, ruined trenches, and the blank exhaustion that photographs of the period cannot quite capture. He donated all 138 to the British government. They are now in the Imperial War Museum.
After the war he painted The Signing of the Peace Treaty at Versailles, which should have been the capstone of his career. Instead it became a controversy. He also painted To the Unknown British Soldier in France, a composition that originally included ghostly military figures alongside a flag-draped coffin. The Imperial War Museum refused to accept it until he removed the figures in 1927.
He never fully recovered from the physical and mental effects of the war. He continued to paint society portraits at extraordinary prices (over 50,000 pounds a year by 1929), but those who knew him said something had changed.
He was Irish, from Stillorgan in County Dublin, a fact that became complicated as the independence movement gathered force during and after the war. He accepted a knighthood from the British crown. He died in 1931, aged fifty-two, and faded to near-total obscurity until 2001, when a portrait sold at Sotheby's for nearly two million pounds.
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