Eurybates und Talthybios bringen Briseis zu Agamemnon – Giovanni Battista Tiepolo
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Beschreibung
Ein Fresko von Giovanni Battista Tiepolo, das eine Szene aus Homers *Ilias* darstellt und Agamemnon bei der Entgegennahme der Briseis zeigt. Das Werk veranschaulicht Tiepolos Rokoko-Stil und sein Talent, dynamische, theatralische Kompositionen zu schaffen.
Dieses Fresko zeigt eine Szene aus Homers *Ilias*, genauer gesagt den Moment, in dem Agamemnon Briseis empfängt. Die Figuren sind in einem theatralischen Stil dargestellt, der typisch für Tiepolos Werk ist. Agamemnon steht rechts, geschmückt mit Rüstung und einem wehenden Umhang, seine Haltung vermittelt Autorität. Briseis wird ihm von Eurybates und Talthybios überreicht, deren Gesichtsausdrücke eine Mischung aus Pflichtgefühl und Widerwillen andeuten. Der Hintergrund zeigt klassische Architektur und Zelte, die die Szene in einem Militärlager ansiedeln. Die Farbpalette wird von gedeckten Tönen dominiert, wobei rote und blaue Akzente für visuelles Interesse sorgen. Die Komposition ist ausgewogen, die Figuren sind so angeordnet, dass sie das Auge des Betrachters durch die Szene lenken. Tiepolos Fähigkeit, dynamische Kompositionen zu schaffen und sein Einsatz von Licht und Schatten sind in diesem Werk offensichtlich. Das Fresko ist ein hervorragendes Beispiel für seine Begabung, klassische Geschichten mit Drama und Emotion zum Leben zu erwecken. Tiepolos Fresken zierten oft die Wände und Decken von Palästen und Villen und verliehen den Räumen, die sie einnahmen, ein Gefühl von Größe und Raffinesse.
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Eurybates und Talthybios bringen Briseis zu Agamemnon – Giovanni Battista Tiepolo
Artist Biography
Giovanni Battista Tiepolo
He was born in Venice in 1696, the youngest of six children. His father died about a year later, leaving his mother to raise the family in difficult circumstances. At fourteen he was apprenticed to Gregorio Lazzarini, a painter of eclectic style. His early work was dark and heavy, but after his marriage to Maria Cecilia Guardi in 1719, his palette brightened and his touch became lighter and more fluid. The transformation was radical: the sombre young painter became the most luminous colourist of the eighteenth century.
His ceiling fresco at the Wurzburg Residence (1750 to 1753), painted for the Prince-Bishop, is the largest fresco in the world and the supreme achievement of Baroque illusionistic decoration. He travelled there with his sons Domenico and Lorenzo, who served as assistants throughout his career. Tiepolo and his wife had nine children in total; four daughters and three sons survived to adulthood.
In 1755 he was elected Director of the Accademia in Venice. In 1762 he moved with his sons to Madrid at the invitation of Charles III of Spain to decorate the Royal Palace. The Spanish court favoured the cooler Neoclassicism of Anton Raphael Mengs, and Tiepolo found himself outmanoeuvred. He died in Madrid in 1770, at seventy-four, his Rococo exuberance already passing out of fashion.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
- Längere direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
- Niemals flüssige Reiniger auf Druck- oder Leinwandoberflächen verwenden
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- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Giovanni Battista Tiepolo
He was born in Venice in 1696, the youngest of six children. His father died about a year later, leaving his mother to raise the family in difficult circumstances. At fourteen he was apprenticed to Gregorio Lazzarini, a painter of eclectic style. His early work was dark and heavy, but after his marriage to Maria Cecilia Guardi in 1719, his palette brightened and his touch became lighter and more fluid. The transformation was radical: the sombre young painter became the most luminous colourist of the eighteenth century.
His ceiling fresco at the Wurzburg Residence (1750 to 1753), painted for the Prince-Bishop, is the largest fresco in the world and the supreme achievement of Baroque illusionistic decoration. He travelled there with his sons Domenico and Lorenzo, who served as assistants throughout his career. Tiepolo and his wife had nine children in total; four daughters and three sons survived to adulthood.
In 1755 he was elected Director of the Accademia in Venice. In 1762 he moved with his sons to Madrid at the invitation of Charles III of Spain to decorate the Royal Palace. The Spanish court favoured the cooler Neoclassicism of Anton Raphael Mengs, and Tiepolo found himself outmanoeuvred. He died in Madrid in 1770, at seventy-four, his Rococo exuberance already passing out of fashion.
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