Einzug in Rom des Jerzy Ossolinski, Gesandter Wladyslaws IV. von Polen bei Papst Urban VIII. – Bernardo Bellotto
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Beschreibung
Dieses Ölgemälde auf Leinwand von Bernardo Bellotto zeigt den zeremoniellen Einzug von Jerzy Ossolinski, einem Gesandten Wladyslaw IV. von Polen, in Rom, um Papst Urban VIII. zu treffen. Die Szene ist vor der Kulisse eines großen römischen Platzes, möglicherweise der Piazza del Popolo, angesiedelt.
Bernardo Bellotto (1722-1780) war ein italienischer Vedutenmaler und Grafiker im Rokoko-Stil. Er ist bekannt für seine detaillierten Ansichten europäischer Städte, insbesondere Dresden, Wien und Warschau. Sein Stil zeichnet sich durch präzise architektonische Darstellung und atmosphärische Perspektive aus. Bellottos Werk dokumentierte oft bedeutende Ereignisse und Zeremonien und lieferte eine visuelle Aufzeichnung der Epoche. Er war der Neffe und Schüler von Canaletto und benutzte manchmal dessen Namen, was zur Verwechslung in der Zuschreibung beitrug. Bellotto arbeitete für königliche und aristokratische Mäzene in ganz Europa, darunter die Höfe von Sachsen, Österreich und Polen. Seine Gemälde werden für ihre historische Genauigkeit und künstlerische Fertigkeit geschätzt. Dieses Gemälde zeigt den zeremoniellen Einzug von Jerzy Ossolinski, einem Gesandten Wladyslaw IV. von Polen, in Rom, um Papst Urban VIII. zu treffen. Die Szene ist vor der Kulisse eines großen römischen Platzes, möglicherweise der Piazza del Popolo, mit ihrem markanten Obelisken und den Kuppelkirchen angesiedelt. Eine große Menschenmenge füllt den Platz, bestehend aus Zuschauern und Teilnehmern der Prozession. Reiter und Fußgänger bevölkern den Vordergrund, während die Architektur eine strukturierte Kulisse bietet. Die Farbpalette wird von Erdtönen dominiert, mit roten und weißen Akzenten in Kleidung und Bannern. Der Himmel ist bedeckt, wodurch ein diffuses Licht entsteht, das die Details der Gebäude und Figuren mildert.
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Einzug in Rom des Jerzy Ossolinski, Gesandter Wladyslaws IV. von Polen bei Papst Urban VIII. – Bernardo Bellotto
Artist Biography
Bernardo Bellotto
Born in Venice in 1721, Bellotto was the nephew of Giovanni Antonio Canal on his mother's side and trained in his uncle's studio from early adolescence. By his mid-teens he was a registered member of the Venetian painters' guild. His early work so closely followed Canaletto's manner that he occasionally signed canvases "Canaletto" himself, a habit that has tangled attribution ever since. He left Venice in 1746 for a long Italian tour before heading north; in 1747, aged twenty-six, he accepted an invitation to Dresden from Frederick-Augustus II, Elector of Saxony, who paid him twenty thalers a year as court painter.
The Dresden commissions produced some of his finest work: The Moat of the Zwinger (1749-53, 133 x 235 cm, Gemaldegalerie) and a series of Neumarkt views including the Frauenkirche, in which extreme diagonal compositions amplify the spatial depth of the city's Baroque squares. Empress Maria Theresa summoned him to Vienna in 1758, where he painted View from the Belvedere (1759-60, Kunsthistorisches Museum); in 1767 he moved to Warsaw, entering the service of Stanislaw II of Poland and beginning the topographical documentation that would outlast the city itself.
His palette runs consistently cooler and crisper than Canaletto's; he paid more attention to cloud formations, deep shadows, and foliage, and packed his views with more figure groups. Where Canaletto often revisited the same standpoints, Bellotto almost always sought new vantage points. Scholars read his documentary precision as a function of his market: not Venice's tourist trade but the royal courts of Europe, patrons who wanted their capitals recorded with near-surveyor exactitude.
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- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
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- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Bernardo Bellotto
Born in Venice in 1721, Bellotto was the nephew of Giovanni Antonio Canal on his mother's side and trained in his uncle's studio from early adolescence. By his mid-teens he was a registered member of the Venetian painters' guild. His early work so closely followed Canaletto's manner that he occasionally signed canvases "Canaletto" himself, a habit that has tangled attribution ever since. He left Venice in 1746 for a long Italian tour before heading north; in 1747, aged twenty-six, he accepted an invitation to Dresden from Frederick-Augustus II, Elector of Saxony, who paid him twenty thalers a year as court painter.
The Dresden commissions produced some of his finest work: The Moat of the Zwinger (1749-53, 133 x 235 cm, Gemaldegalerie) and a series of Neumarkt views including the Frauenkirche, in which extreme diagonal compositions amplify the spatial depth of the city's Baroque squares. Empress Maria Theresa summoned him to Vienna in 1758, where he painted View from the Belvedere (1759-60, Kunsthistorisches Museum); in 1767 he moved to Warsaw, entering the service of Stanislaw II of Poland and beginning the topographical documentation that would outlast the city itself.
His palette runs consistently cooler and crisper than Canaletto's; he paid more attention to cloud formations, deep shadows, and foliage, and packed his views with more figure groups. Where Canaletto often revisited the same standpoints, Bellotto almost always sought new vantage points. Scholars read his documentary precision as a function of his market: not Venice's tourist trade but the royal courts of Europe, patrons who wanted their capitals recorded with near-surveyor exactitude.
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