Doppel 47 - Tamara de Lempicka
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Beschreibung
Ein beeindruckendes Art-Déco-Porträt von Tamara de Lempicka aus dem Jahr 1927, das zwei Figuren mit skulpturaler Präzision und kühlem, geometrischem Modernismus zeigt.
Tamara de Lempicka, eine zentrale Figur der Art-Déco-Bewegung, malte „Double 47“ im Jahr 1927. Dieses Werk zeigt ihren charakteristischen Ansatz in der Porträtmalerei, der die Präzision neoklassizistischer Formen mit der scharfen, kantigen Geometrie des Modernismus verbindet. Die Komposition zeigt zwei Figuren, deren Gesichter mit einer skulpturalen Qualität dargestellt sind, die den Einfluss von Renaissance-Meistern vermuten lässt, doch ihr Styling ist eindeutig der Zwischenkriegszeit zuzuordnen. Die Figuren sind mit Bob-Frisuren und einem kühlen, distanzierten Ausdruck dargestellt. Lempicka verwendet eine Farbpalette, die von tiefem Blau und kontrastierenden Hauttönen dominiert wird, wodurch ein Gefühl von Volumen und Gewicht entsteht. Der Hintergrund ist in geometrische Ebenen vereinfacht, was die Subjekte in den Vordergrund rückt und ihre Präsenz betont. Die Einbeziehung der Zahl 47, die oben rechts wiederholt wird, fügt ein grafisches Element hinzu, das mit der Ästhetik der Ära übereinstimmt, in der Typografie und bildende Kunst zunehmend miteinander verschmolzen. Lempicka war bekannt für ihre Fähigkeit, den Glamour und die unterschwellige Spannung der Pariser Gesellschaftsszene einzufangen. Ihre Technik umfasst eine glatte, fast unsichtbare Pinselführung, die der Haut ein poliertes, metallisches Aussehen verleiht. Diese Methode erzeugt eine beabsichtigte Künstlichkeit, die die konstruierte Natur der Identität in den 1920er Jahren widerspiegelt. Die Figuren treten nicht mit dem Betrachter in Kontakt, sondern existieren in ihrem eigenen privaten, abgeschlossenen Raum. Dieses Werk ist ein klares Beispiel für die Fähigkeit der Künstlerin, traditionelle Porträttechniken mit den maschinenzeitlichen Empfindlichkeiten ihrer Zeit zu verbinden. Es bleibt ein repräsentatives Werk ihres Schaffens in ihren produktivsten Jahren in Paris, wo sie zur bevorzugten Porträtistin der Elite wurde.
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Doppel 47 - Tamara de Lempicka
Artist Biography
Tamara De Lempicka
In December 1917, the Cheka arrested her husband Tadeusz Lempicki in the night, suspected of connections to the Tsar's secret police. She searched the prisons for him and reportedly secured his release by offering favours to the Swedish consul. They fled through Copenhagen and London to Paris. She initially signed her paintings Lempitzky, the masculine form of the name, to be taken more seriously. Critics praised the work, thinking a man had made it.
She moved in the lesbian and bisexual salons of 1920s Paris, a circle that included Vita Sackville-West and Colette. Her female portraits carry both the painter's gaze and the lover's. Perspective (The Two Girlfriends), shown at the 1923 Salon d'Automne, was among the earliest. Her style blended a late, polished Cubism with neoclassical form, influenced by Ingres but drenched in the glamour and geometry of Art Deco.
In 1929, she painted herself for the cover of the German fashion magazine Die Dame: Autoportrait (Tamara in a Green Bugatti). The car in the painting was a Bugatti. Her actual car was a yellow Renault.
She divorced Tadeusz in 1928 and married Baron Raoul Kuffner, an Austro-Hungarian art collector. They moved to America in 1939 to escape the war. She became a favourite of the Hollywood set. After the war, her work drifted into obscurity. The Art Deco revival brought her back: a 1972 retrospective at the Galerie du Luxembourg restored her reputation. A stage play called Tamara ran in Los Angeles for eleven years, from 1984 to 1995, the longest-running play in the city's history. Madonna became a major collector. She died in 1980.
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Entwickelt für nachhaltige Wirkung
Besondere Eigenschaften
Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
- Längere direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
- Niemals flüssige Reiniger auf Druck- oder Leinwandoberflächen verwenden
- An einem trockenen Ort bei Raumtemperatur aufbewahren
- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Museumsreife Materialien
Biografie des Künstlers
Tamara de Lempicka
In December 1917, the Cheka arrested her husband Tadeusz Lempicki in the night, suspected of connections to the Tsar's secret police. She searched the prisons for him and reportedly secured his release by offering favours to the Swedish consul. They fled through Copenhagen and London to Paris. She initially signed her paintings Lempitzky, the masculine form of the name, to be taken more seriously. Critics praised the work, thinking a man had made it.
She moved in the lesbian and bisexual salons of 1920s Paris, a circle that included Vita Sackville-West and Colette. Her female portraits carry both the painter's gaze and the lover's. Perspective (The Two Girlfriends), shown at the 1923 Salon d'Automne, was among the earliest. Her style blended a late, polished Cubism with neoclassical form, influenced by Ingres but drenched in the glamour and geometry of Art Deco.
In 1929, she painted herself for the cover of the German fashion magazine Die Dame: Autoportrait (Tamara in a Green Bugatti). The car in the painting was a Bugatti. Her actual car was a yellow Renault.
She divorced Tadeusz in 1928 and married Baron Raoul Kuffner, an Austro-Hungarian art collector. They moved to America in 1939 to escape the war. She became a favourite of the Hollywood set. After the war, her work drifted into obscurity. The Art Deco revival brought her back: a 1972 retrospective at the Galerie du Luxembourg restored her reputation. A stage play called Tamara ran in Los Angeles for eleven years, from 1984 to 1995, the longest-running play in the city's history. Madonna became a major collector. She died in 1980.
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