Dadaville - Max Ernst
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Beschreibung
Eine texturierte, architektonische Komposition von Max Ernst, mit sich wiederholenden vertikalen Formen und erdigen Tönen, die die Brücke zwischen Dada und Surrealismus schlagen.
Dadaville, geschaffen von Max Ernst zwischen 1923 und 1924, stellt eine Übergangsphase in der Karriere des Künstlers dar, als er sich vom chaotischen Anti-Kunst-Ethos des Dadaismus hin zu den traumähnlichen Erkundungen des Surrealismus bewegte. Das Werk ist eine Konstruktion aus vertikalen, texturierten Formen, die verwittertem Holz oder Industrieabfällen ähneln. Diese Elemente sind in einer starren, sich wiederholenden Abfolge angeordnet und erzeugen so ein Gefühl architektonischer Umschließung oder einer Barrikade. Die Oberflächenbehandlung ist schwer, mit dickem Impasto und erdigen, oxidierten Tönen, die Verfall und den Lauf der Zeit andeuten. Über den vertikalen Strukturen bildet ein Streifen blasser, abgekratzter Farbe einen starken Kontrast. Dieser obere Bereich erzeugt eine Atmosphäre, die vielleicht einen fernen Horizont oder einen Himmel andeutet, der durch die dichte, physische Präsenz der Vordergrundelemente verdeckt wird. Die Komposition verzichtet auf traditionelle Perspektive und entscheidet sich stattdessen für eine abgeflachte, frontale Anordnung, die den Betrachter zwingt, sich der Materialität der Farbe selbst zu stellen. Ernst nutzte oft Techniken wie Frottage und Grattage, um Texturen zu erzeugen, die die bewusste Kontrolle umgingen. In diesem Werk ahmt die taktile Qualität der Farbe die physische Welt nach, distanziert sich aber gleichzeitig von der repräsentativen Genauigkeit. Der Titel Dadaville impliziert eine Stadt oder einen Ort, der aus den Überresten der Dada-Bewegung konstruiert wurde. Er spiegelt das Interesse des Künstlers wider, Umgebungen zu schaffen, die außerhalb der rationalen Logik existieren. Indem Ernst das physische Gewicht und die Wiederholung der Formen in den Mittelpunkt stellt, lädt er zu einer Untersuchung ein, wie Objekte Raum einnehmen und wie sich ihre Bedeutung verschiebt, wenn sie aus ihrem ursprünglichen Kontext entfernt werden. Das Werk bleibt ein Paradebeispiel für seine Fähigkeit, alltägliche Materialien in etwas Evokatives und Fremdes zu verwandeln, wobei ein Gleichgewicht zwischen der physischen Realität der Leinwand und dem psychologischen Raum des Bildes gewahrt bleibt.
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Dadaville - Max Ernst
Artist Biography
Max Ernst
He was born in Brühl, near Cologne, and studied philosophy and art history at the University of Bonn. He had no formal art training. He saw a Picasso exhibition, joined the Rhineland Expressionists, served in the German army during the First World War (artillery), and emerged with what he described as a compulsion to find something beyond rational thought. Dada gave him the method. Surrealism gave him the framework.
His collage novels, made from cut-up Victorian engravings reassembled into dreamlike narratives, are among the most original works of the twentieth century. Une Semaine de Bonte (A Week of Kindness, 1934) is a series of 182 collages arranged in five chapters, each associated with an element and a day of the week. The imagery is violent, erotic, and funny. The source material, melodramatic Victorian illustrations, is treated with deadpan seriousness.
He married four times. His second wife was Peggy Guggenheim (briefly). His fourth was the painter Dorothea Tanning. He moved to America during the war, lived in Sedona, Arizona, and then returned to France. He died in Paris in 1976, the night before his eighty-fifth birthday.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
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Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Max Ernst
He was born in Brühl, near Cologne, and studied philosophy and art history at the University of Bonn. He had no formal art training. He saw a Picasso exhibition, joined the Rhineland Expressionists, served in the German army during the First World War (artillery), and emerged with what he described as a compulsion to find something beyond rational thought. Dada gave him the method. Surrealism gave him the framework.
His collage novels, made from cut-up Victorian engravings reassembled into dreamlike narratives, are among the most original works of the twentieth century. Une Semaine de Bonte (A Week of Kindness, 1934) is a series of 182 collages arranged in five chapters, each associated with an element and a day of the week. The imagery is violent, erotic, and funny. The source material, melodramatic Victorian illustrations, is treated with deadpan seriousness.
He married four times. His second wife was Peggy Guggenheim (briefly). His fourth was the painter Dorothea Tanning. He moved to America during the war, lived in Sedona, Arizona, and then returned to France. He died in Paris in 1976, the night before his eighty-fifth birthday.
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