Christus nimmt Abschied von seiner Mutter - Albrecht Dürer
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Beschreibung
Ein meisterhafter Holzschnitt von Albrecht Dürer aus seiner Serie „Das Marienleben“, der einen ergreifenden biblischen Abschied mit außergewöhnlicher Linienführung und Detailgenauigkeit festhält.
Dieser Holzschnitt von Albrecht Dürer stellt den ergreifenden Moment dar, in dem Christus sich von der Jungfrau Maria verabschiedet, bevor er seine letzte Reise nach Jerusalem antritt. Als Teil der Serie „Das Marienleben“ zeigt das Werk die technische Meisterschaft, die Dürer in das Medium des Holzschnitts einbrachte. Die Komposition ist um einen zentralen hölzernen Portikus herum strukturiert, der die Figuren rahmt und eine klare Trennung zwischen der intimen, emotionalen Szene im Vordergrund und dem weiten, detaillierten architektonischen Hintergrund schafft. Dürer verwendet ein ausgeklügeltes System von Schraffuren und Kreuzschraffuren, um Form, Textur und Licht zu definieren. Die Draperie der Gewänder ist mit schweren, fließenden Linien wiedergegeben, die Gewicht und Bewegung andeuten, während die Gesichter der Figuren eine stille, verhaltene Trauer vermitteln. Die Jungfrau Maria ist in einer sitzenden, in sich zusammengesunkenen Haltung dargestellt, ihre Trauer kontrastiert mit der aufrechten, entschlossenen Gestalt Christi. Dahinter erhebt sich eine befestigte Stadt mit Türmen und Giebeln vor dem Himmel, die der biblischen Erzählung einen Ortssinn verleiht und sie in die Bildsprache des frühen 16. Jahrhunderts in Deutschland einbettet. Die Einbeziehung eines knorrigen, blattlosen Baumes auf der rechten Seite des Rahmens fügt ein symbolisches Element hinzu, das oft mit dem kommenden Leiden Christi in Verbindung gebracht wird. Dürers Detailfreude erstreckt sich auf das Laubwerk, die Texturen der Holzkonstruktion und die ferne Landschaft, die alle präzise ausgeführt sind. Dieser Druck bleibt ein primäres Beispiel dafür, wie Dürer den Holzschnitt von einem einfachen illustrativen Werkzeug zu einem Medium erhob, das komplexe psychologische Zustände und erzählerische Tiefe vermitteln kann. Das Gleichgewicht zwischen der menschlichen Emotion der zentralen Figuren und der atmosphärischen Kulisse schafft eine Szene von stiller Gravität, die charakteristisch für Dürers Herangehensweise an religiöse Themen in dieser Periode ist.
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Christus nimmt Abschied von seiner Mutter - Albrecht Dürer
Artist Biography
Albrecht Durer
He was born in Nuremberg, the son of a Hungarian goldsmith. He trained as a goldsmith himself before apprenticing with the painter and printmaker Michael Wolgemut. The metalwork training gave him the manual precision that made his prints extraordinary. Melencolia I, Knight, Death and the Devil, and Saint Jerome in His Study, all made between 1513 and 1514, are among the finest engravings ever produced. The density of cross-hatching, the control of tonal gradation, the rendering of fur, feathers, and stone: these are virtuoso performances in a medium that most artists treated as reproductive.
He drew a rhinoceros from a description and a sketch sent by letter. He had never seen one. Dürer's Rhinoceros (1515) is anatomically wrong in several respects (the animal has an extra horn and armour plating) but it remained the standard European image of a rhinoceros for three centuries.
He was one of the first artists to paint self-portraits as a primary subject. The Self-Portrait at Twenty-Eight (1500) shows him facing the viewer directly, with long hair and a fur coat, in a pose traditionally reserved for Christ. It was either an act of supreme confidence or deliberate blasphemy. Probably both.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
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- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
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- Niemals flüssige Reiniger auf Druck- oder Leinwandoberflächen verwenden
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- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Museumsreife Materialien
Biografie des Künstlers
Albrecht Dürer
He was born in Nuremberg, the son of a Hungarian goldsmith. He trained as a goldsmith himself before apprenticing with the painter and printmaker Michael Wolgemut. The metalwork training gave him the manual precision that made his prints extraordinary. Melencolia I, Knight, Death and the Devil, and Saint Jerome in His Study, all made between 1513 and 1514, are among the finest engravings ever produced. The density of cross-hatching, the control of tonal gradation, the rendering of fur, feathers, and stone: these are virtuoso performances in a medium that most artists treated as reproductive.
He drew a rhinoceros from a description and a sketch sent by letter. He had never seen one. Dürer's Rhinoceros (1515) is anatomically wrong in several respects (the animal has an extra horn and armour plating) but it remained the standard European image of a rhinoceros for three centuries.
He was one of the first artists to paint self-portraits as a primary subject. The Self-Portrait at Twenty-Eight (1500) shows him facing the viewer directly, with long hair and a fur coat, in a pose traditionally reserved for Christ. It was either an act of supreme confidence or deliberate blasphemy. Probably both.
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