Hundertjahrfeier der Lithografie – Pierre Puvis de Chavannes
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Beschreibung
Ein lithografisches Plakat von Pierre Puvis de Chavannes aus dem Jahr 1895, das eine klassische Allegorie zur Feier des hundertjährigen Bestehens des lithografischen Verfahrens darstellt.
Dieses lithografische Plakat aus dem Jahr 1895 erinnert an den hundertsten Jahrestag der Erfindung der Lithografie. Pierre Puvis de Chavannes, eine Persönlichkeit, die mit der Symbolistischen Bewegung in Verbindung gebracht wird, wendet seine charakteristische gedämpfte Farbpalette und klassische Zurückhaltung auf diesen kommerziellen Auftrag an. Die Komposition zeigt eine stehende weibliche Figur, in einfache Gewänder gehüllt, die einem knienden Putto ein Blatt Papier überreicht. Der Putto, der neben einem lithografischen Stein positioniert ist, blickt ehrfürchtig nach oben. Der Hintergrund besteht aus dichten, schraffierten Linien in tiefen Türkis- und Waldgrüntönen, die einen strukturierten Kontrast zu den glatten, blassen Formen der Figuren bilden. Die Typografie oben, die die Ausstellung in der Galerie Rapp auf dem Champ de Mars ankündigt, ist mit einer Klarheit in das Gesamtbild integriert, die typisch für die französische Plakatkunst des späten neunzehnten Jahrhunderts ist. Puvis de Chavannes ist bekannt für seine großformatigen Wandgemälde, und dieses Werk spiegelt seine Fähigkeit wider, monumentale Konzepte in ein kleineres, grafisches Format zu übertragen. Die Figuren besitzen eine skulpturale Qualität, ihre Formen werden durch weiche Konturen statt scharfer Umrisse definiert. Die Szene vermeidet die frenetische Energie, die oft in zeitgenössischen Werbeplakaten dieser Zeit zu finden ist, und entscheidet sich stattdessen für einen ruhigen, allegorischen Ton. Das Werk dient als Aufzeichnung der Ausstellung von 1895, die den technischen und künstlerischen Fortschritt der Lithografie feierte, seit Alois Senefelder das Verfahren 1796 erstmals entwickelt hatte. Durch die Verwendung eines klassischen Vokabulars erhebt der Künstler das Medium des Plakats und deutet an, dass die Lithografie ein Handwerk ist, das den Status der schönen Künste verdient. Der Druck fängt die Schnittmenge von kommerziellem Grafikdesign und den ästhetischen Empfindlichkeiten der französischen Symbolistenschule ein.
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Hundertjahrfeier der Lithografie – Pierre Puvis de Chavannes
Artist Biography
Pierre Puvis De Chavannes
He was born in Lyon in 1824, the son of a mining engineer from an old Burgundian noble family. He added the ancestral "de Chavannes" to his name himself. A serious illness interrupted his planned engineering career; a trip to Italy redirected him toward painting. Back in Paris he studied briefly under Delacroix, then under Henri Scheffer and Thomas Couture, but developed a style that owed little to any of them: simplified forms, rhythmic outlines, muted colour that imitated the appearance of fresco, applied to large allegorical subjects drawn from antiquity and French history.
His murals at the Pantheon in Paris (begun 1874, depicting the life of Saint Genevieve) and at town halls, churches and civic buildings across France earned him the informal title "the painter for France". The technique was not true fresco but oil on canvas affixed to the wall (marouflage), which allowed him to work in his studio. The pale, flattened surfaces influenced an unlikely range of successors: Seurat studied his compositions, Gauguin absorbed his flat colour planes, Maurice Denis built Nabi theory partly on his example, and Picasso's Blue Period owes something to his chalky palette.
From 1856 he was in a relationship with the Romanian princess Marie Cantacuzene. They were together for forty years, marrying only shortly before both died in 1898.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
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- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
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- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Pierre Puvis de Chavannes
He was born in Lyon in 1824, the son of a mining engineer from an old Burgundian noble family. He added the ancestral "de Chavannes" to his name himself. A serious illness interrupted his planned engineering career; a trip to Italy redirected him toward painting. Back in Paris he studied briefly under Delacroix, then under Henri Scheffer and Thomas Couture, but developed a style that owed little to any of them: simplified forms, rhythmic outlines, muted colour that imitated the appearance of fresco, applied to large allegorical subjects drawn from antiquity and French history.
His murals at the Pantheon in Paris (begun 1874, depicting the life of Saint Genevieve) and at town halls, churches and civic buildings across France earned him the informal title "the painter for France". The technique was not true fresco but oil on canvas affixed to the wall (marouflage), which allowed him to work in his studio. The pale, flattened surfaces influenced an unlikely range of successors: Seurat studied his compositions, Gauguin absorbed his flat colour planes, Maurice Denis built Nabi theory partly on his example, and Picasso's Blue Period owes something to his chalky palette.
From 1856 he was in a relationship with the Romanian princess Marie Cantacuzene. They were together for forty years, marrying only shortly before both died in 1898.
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