Akt VII aus der Serie Das Schatzhaus der treuen Gefolgsleute – Kitagawa Utamaro
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Beschreibung
Ein klassischer Ukiyo-e-Holzschnitt von Kitagawa Utamaro, der eine ruhige, intime Szene aus dem Kabuki-Stück „Das Schatzhaus der treuen Gefolgsleute“ darstellt.
Dieser Holzschnitt von Kitagawa Utamaro zeigt eine Szene aus dem siebten Akt des berühmten Kabuki-Stücks Chushingura oder Das Schatzhaus der treuen Gefolgsleute. Utamaro, ein Meister des Ukiyo-e-Genres, ist besonders bekannt für seine Fähigkeit, die psychologische Tiefe seiner Sujets einzufangen. In dieser Komposition präsentiert er einen häuslichen Moment, der im Kontrast zur breiteren Erzählung der Samurai-Rache steht, die mit dem Stück verbunden ist. Der Druck zeigt eine Frau, die auf einer erhöhten Holzplattform sitzt und einen Fächer hält, während ein Mann unter ihr sitzt und aufmerksam eine lange Schriftrolle liest. Die Einbeziehung eines kleinen Hundes, der am Fuße der Plattform ruht, verleiht der Szene eine zusätzliche Stille. Utamaro verwendet seine charakteristischen langgestreckten Figuren und zarten Linien, um die Formen der Charaktere zu definieren, deren entspannte Haltungen eine private, informelle Umgebung suggerieren. Die architektonischen Elemente der Plattform bilden einen strukturierten Rahmen für die Figuren und führen den Betrachter durch die räumliche Anordnung des Drucks. Utamaro war eine zentrale Figur in der Entwicklung des Bijin-ga-Stils, der sich auf die Darstellung schöner Frauen konzentrierte. Selbst bei der Bezugnahme auf dramatische Theatererzählungen behielt er den Fokus auf das menschliche Element und die subtilen Interaktionen zwischen seinen Sujets bei. Die Farbpalette ist zurückhaltend und setzt auf sanfte Töne, die es dem Betrachter ermöglichen, sich auf die ausdrucksvollen Gesten und die durch die Schriftrolle implizierte narrative Spannung zu konzentrieren. Dieses Werk demonstriert die technische Präzision des Druckverfahrens der Edo-Zeit, bei dem mehrere Holzblöcke verwendet wurden, um Farben zu schichten und die Konturen der Figuren zu definieren. Der Druck dient als Fenster in das kulturelle Leben der Zeit, in der das Kabuki-Theater und seine zugehörigen Bilder tief in das visuelle Vokabular der Stadtbevölkerung integriert waren.
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Akt VII aus der Serie Das Schatzhaus der treuen Gefolgsleute – Kitagawa Utamaro
Artist Biography
Kitagawa Utamaro
Almost nothing is certain about his early life. He was born around 1753, possibly in Edo, possibly in Kyoto, possibly in Kawagoe. He began publishing prints in the 1770s under the guidance of the publisher Tsutaya Juzaburo, who recognised what Utamaro could do with a portrait of a woman.
What he could do was unprecedented. He invented the okubi-e format: large head-and-shoulders portraits of individual women, mostly from the Yoshiwara pleasure district, printed in close-up with minimal background. Before Utamaro, bijin-ga (pictures of beautiful women) showed groups of figures in full length. He isolated the face, the tilt of the head, the expression. The prints are psychologically specific in a way that had not existed in Japanese printmaking.
He also published books of insect studies and volumes of shunga (erotica), and he made portraits of ordinary town women, not just courtesans. Ohisa and Okita, two shopgirls who appeared in his Three Beauties of the Present Day, became famous across Edo because of his prints. He turned real people into celebrities, which may be the first documented instance of an artist functioning as a kind of media platform.
Tsutaya Juzaburo died in 1797. Utamaro was reportedly devastated. Some critics feel his work never reached the same level afterward. He produced over two thousand prints in his career.
Unsere Funktionen
Entwickelt für nachhaltige Wirkung
Besondere Eigenschaften
Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
- Längere direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
- Niemals flüssige Reiniger auf Druck- oder Leinwandoberflächen verwenden
- An einem trockenen Ort bei Raumtemperatur aufbewahren
- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Kitagawa Utamaro
Almost nothing is certain about his early life. He was born around 1753, possibly in Edo, possibly in Kyoto, possibly in Kawagoe. He began publishing prints in the 1770s under the guidance of the publisher Tsutaya Juzaburo, who recognised what Utamaro could do with a portrait of a woman.
What he could do was unprecedented. He invented the okubi-e format: large head-and-shoulders portraits of individual women, mostly from the Yoshiwara pleasure district, printed in close-up with minimal background. Before Utamaro, bijin-ga (pictures of beautiful women) showed groups of figures in full length. He isolated the face, the tilt of the head, the expression. The prints are psychologically specific in a way that had not existed in Japanese printmaking.
He also published books of insect studies and volumes of shunga (erotica), and he made portraits of ordinary town women, not just courtesans. Ohisa and Okita, two shopgirls who appeared in his Three Beauties of the Present Day, became famous across Edo because of his prints. He turned real people into celebrities, which may be the first documented instance of an artist functioning as a kind of media platform.
Tsutaya Juzaburo died in 1797. Utamaro was reportedly devastated. Some critics feel his work never reached the same level afterward. He produced over two thousand prints in his career.
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