







Über Edmund Dulac
- Orientalismus
- Goldenes Zeitalter der Illustration
Der französisch-britische Illustrator Dulac brachte eine orientalisch-juwelenhafte Farbpalette in das Geschenkbuch des Goldenen Zeitalters und schuf Ausgaben von Tausendundeiner Nacht und Omar Khayyám, die bis heute gestalterische Maßstäbe setzen.

Wo man Edmund Dulac sehen kann
Hier werden erfasste Sammlungsbestände angezeigt; die aktuelle Präsentation kann abweichen. Bitte erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch beim Museum.
- 1 erfasstes Werk
RISD Museum
Providence, Vereinigte Staaten
- 1 erfasstes Werk
Fitzwilliam Museum
Cambridge, Vereinigtes Königreich
Ein Stück davon besitzen
Kunstdrucke von Edmund Dulac
Von Hand veredelte Archivdrucke aus dem Werk von Edmund Dulac.
The Tempest: Ariel and the Bee - Edmund Dulac
Ab £28,00
Little Girl in a Book - Edmund Dulac
Ab £37,00
Princess Orchid's Party - Edmund Dulac
Ab £37,00
Cinderella (from the Picture Book for the Red Cross) - Edmund Dulac
Ab £37,00
Layla (from the Picture Book for the Red Cross) - Edmund Dulac
Ab £37,00
Asenath (from the Picture Book for the Red Cross) - Edmund Dulac
Ab £37,00
The Fisherman (from The Nightingale) - Edmund Dulac
Ab £37,00
He Dropped the Rose (from Beauty and the Beast) - Edmund Dulac
Ab £37,00
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Wo kann ich das Werk von Edmund Dulac sehen?
Werke von Edmund Dulac sind in zahlreichen Museen weltweit zu sehen. In den Vereinigten Staaten zählen dazu das Charles Hosmer Morse Museum of American Art (Winter Park, Florida), das Los Angeles County Museum of Art (Los Angeles), das Metropolitan Museum of Art (New York), das Minneapolis Institute of Arts (Minneapolis), das Museum of Modern Art (New York) und das Wolfsonian an der Florida International University (Miami Beach). Ein weiteres ist das Virginia Museum of Fine Arts (Richmond). In Kanada sind seine Werke im Royal Ontario Museum in Toronto zu sehen. Im Vereinigten Königreich sind Dulacs Arbeiten im Bakelite Museum (Williton), in der Brighton Museum & Art Gallery (Brighton), im Geffrye Museum (London), in der Manchester Art Gallery (Manchester), in den National Museums of Scotland, Royal Museum (Edinburgh), im Ashmolean Museum (Oxford), im British[1] Museum (London), in der Brunei Gallery (London), in der Sir Percival David Foundation of Chinese Art (London) und im Victoria & Albert Museum (London) zu sehen. In Europa sind Dulacs Werke im Brangwyn Museum (Brügge, Belgien), im Clockarium Museum (Brüssel), im Musée d'Art et d'Industrie (Roubaix, Frankreich), im Musée de l'École de Nancy (Nancy, Frankreich), im Musée des Arts Décoratifs (Paris) und im Musée des Beaux-Arts (Nancy, Frankreich) zu sehen.Was sollte ich über Edmund Dulacs Drucke wissen?
Edmund Dulac (1882[1]-1953[1]) war ein in Frankreich geborener, eingebürgerter britischer Buchillustrator, Briefmarkendesigner und Maler. Drucke nach Dulacs Originalwerken wurden oft mit Verfahren wie der Radierung hergestellt. Dabei wird ein Motiv mit Säure auf eine Metallplatte übertragen, was feine Linien erzeugt. Kunstradierungen genossen hohes Ansehen, und ab 1879 entstanden Zeitschriften, die sich der Radierkunst widmeten. Die Printsellers' Association verpflichtete Radierer nicht dazu, die Anzahl der Probedrucke anzugeben. Das bedeutet, dass vollständige Angaben zu Auflagengrößen nicht immer verfügbar sind, anders als bei Mezzotinto- oder Linienstichen. Manche Verleger wandten sich dem Kontinent zu, wo talentierte reproduktive Radierer günstiger waren als ihre britischen Kollegen. Sammler von Holzstichen sollten auf frühe Probedrucke achten. Diese sind die klarsten und genauesten, vergleichbar mit „First State“-Abzügen alter Meister. Stecher druckten in der Regel weniger als zehn Probedrucke pro Motiv und schickten einen davon dem Künstler zur Korrektur.Warum sind die Werke von Edmund Dulac heute bedeutend?
Edmund Dulac war ein in Frankreich geborener, eingebürgerter britischer Künstler, der sich im frühen 20. Jahrhundert als Buchillustrator einen Namen machte. Seine Illustrationen werden für ihre märchenhafte Ästhetik, ihren Umgang mit Farbe und ihre fantasievollen Kompositionen bewundert und bleiben relevant wegen seiner Synthese verschiedener künstlerischer Einflüsse. Dulacs Stil vereinte Elemente des Jugendstils, des Orientalismus und der Arts-and-Crafts-Bewegung. Diese vielfältigen Quellen erlaubten ihm, Illustrationen zu schaffen, die ein breites Publikum ansprachen. Sein Werk half, durch illustrierte Bücher und Zeitschriften Kunst ins gewöhnliche Zuhause zu bringen. Die kommerzielle Illustrationswelt griff neue Entwicklungen der Grafikkunst schnell auf und nutzte die Neuartigkeit neuer Stile, um Produkten und Publikationen den Anschein von Modernität zu verleihen. Dulacs Bilder rufen bis heute eine bestimmte Zeit des Umbruchs und das Entstehen der modernen, bilderübersättigten Welt wach.Welche Techniken oder Materialien verwendete Edmund Dulac?
Edmund Dulac war Maler und Buchillustrator, der unter anderem in Aquarell arbeitete. Die einem Künstler zur Verfügung stehenden Materialien beeinflussen den Charakter seines Werks; dieselbe Farbe wirkt je nachdem, ob sie in Aquarell, Öl oder Tempera aufgetragen wird, unterschiedlich. Dulacs Werk zeigt ein Verständnis dieser Beziehung zwischen Material und Form. Im 18. Jahrhundert experimentierten viele Künstler mit verschiedenen Maltechniken, darunter Enkaustik (mit farbigen Wachsen) und die eludorische Malerei (mit Öl und Wasser). Diese Techniken sollten die Haltbarkeit und das Erscheinungsbild von Gemälden verbessern. Manche beinhalteten das Verschmelzen der fertigen Komposition mittels einer heißen Platte, andere nutzten einen dünnen Wasserfilm, um die Qualität des Pinselstrichs zu beurteilen. Solche Experimente spiegeln ein breiteres Interesse an der Wiederentdeckung der Techniken alter Maler und an der Bedienung einer wachsenden Nachfrage nach Gemälden im Bürgertum wider.Wen beeinflusste Edmund Dulac?
Edmund Dulacs Einfluss lässt sich über verschiedene Kunstbewegungen und einzelne Künstler nachverfolgen. Im späten 19. Jahrhundert führte ein erneutes Interesse an der Holzschnitt-Illustration zum Aufkommen von Künstlern wie Laurence Housman und Charles Ricketts. Sie führten die präraffaelitische Illustration in neue, einfallsreiche Richtungen. Housman und Ricketts bleiben bedeutende Figuren der Private-Press-Bewegung, die limitierte Auflagen von Lyrik und Literatur herausbringt. Diese Bewegung stützt sich auf die Vorbilder der Präraffaelitischen Bruderschaft für geschmackvolles Design und zurückhaltende Verzierung. Auch das Werk von Edmund Sullivan, insbesondere sein Holzschnitt für den *Rubaiyat of Omar Khayyam*, gilt als Inspirationsquelle für andere Künstler. Ein Künstler sah Sullivans Werk, dachte „Das ist toll“, und ahmte es dann nach. Der präraffaelitische Stil mit seinen romantischen und italianisierenden Elementen beeinflusste Künstler auch bis ins 20. Jahrhundert hinein weiter. Sir Frank Dicksee etwa schuf Werke in diesem Stil, während John William Waterhouse vom Neoklassizismus zu einem stärker präraffaelitischen Ansatz überging und Rossettis Themen in Gemälden wie *Ophelia* und *The Lady of Shalott* aufgriff.Wer beeinflusste Edmund Dulac?
Zu Edmund Dulacs Einflüssen zählte eine Reihe künstlerischer Bewegungen und Figuren. Im späten 19. Jahrhundert stieg die Zahl der Kunstzeitschriften, etwa *The Studio*, das *Magazine of Art* und *L'Artiste*, was ein erneuertes öffentliches Interesse an dekorativer Kunst und Illustration widerspiegelte. Diese Publikationen trugen dazu bei, verschiedene Stile und Herangehensweisen zu verbreiten. Auch mehrere englische Buchillustratoren, darunter William Morris, Walter Crane, Dante Gabriel Rossetti und Aubrey Beardsley, prägten das künstlerische Umfeld. Insbesondere Beardsley war eine treibende Kraft bei der Verbreitung des grafischen Jugendstils. Seine unverwechselbaren Feder-und-Tusche-Illustrationen wurden weithin nachgeahmt. Dulacs Werk steht zudem in Verbindung mit einer breiteren Illustrationstradition, in der Künstler wie Dürer, Hogarth, Goya und Toulouse-Lautrec zur Entwicklung der Illustration als eigenständiger Kunstform beitrugen.Was ist das berühmteste Werk von Edmund Dulac?
Ein einzelnes Werk lässt sich nur schwer als Edmund Dulacs berühmtestes bezeichnen, da sein Ansehen auf seiner umfangreichen Arbeit als Buchillustrator im frühen 20. Jahrhundert beruht. Er schuf Illustrationen für zahlreiche Publikationen, darunter Märchen, klassische Literatur und Gedichtsammlungen. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen seine Illustrationen zu Geschichten aus „Tausendundeiner Nacht“ (auch als „Arabian Nights“ bekannt), zu den Märchen von Hans Christian Andersen und zu den gesammelten Geschichten der Brothers Grimm. Sein unverwechselbarer, von Jugendstil und Orientalismus beeinflusster Stil machte ihn bei Verlagen beliebt, die aufwendig ausgestattete Ausgaben klassischer Werke herausbringen wollten. Diese Ausgaben festigten seinen Ruf als einer der führenden Illustratoren seiner Zeit.Welchem Stil oder welcher Bewegung gehörte Edmund Dulac an?
Edmund Dulacs Laufbahn bringt ihn mit mehreren Bewegungen in Berührung. 1882[1] geboren, steht sein Frühwerk in Verbindung mit den späten Phasen des französischen Orientalismus, einem Stil, der seit dem frühen 19. Jahrhundert in Mode war. Die Anziehungskraft des „Orients“ für europäische Künstler wuchs durch Ereignisse wie Napoleons Ägyptenfeldzug (1798–1801[1]), den griechischen Unabhängigkeitskampf in den 1820er Jahren und Frankreichs Feldzug in Algerien ab 1830. Künstler schufen Bilder von Nordafrika, dem Osmanischen Reich und der Levante, mitunter aus eigener Erfahrung, mitunter aus der Vorstellung heraus. Orientalistische Werke präsentierten häufig eine imaginierte Verbindung aus Exotik, Wildheit und Sinnlichkeit. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erklärte der Kritiker Jules Castagnary den Orientalismus jedoch für tot. Die Eröffnung des Suezkanals 1869 machte Reisen in den Orient häufiger. Diese Zugänglichkeit führte dazu, dass spätere orientalistische Bilder weniger anekdotisch und stärker von Mystik durchdrungen wurden. Dulacs späteres Werk entfernte sich von diesem Stil, da er 1912[1] britischer Staatsbürger wurde und als Buchillustrator in einem dekorativen, vom Jugendstil beeinflussten Stil arbeitete.
Quellen
Dieser Museumsführer fasst die geprüften Bestände an Werken von Edmund Dulac in den folgenden Sammlungen zusammen.
- [1] Wikipedia Wikipedia: Edmund Dulac Verwendet für: Biografie.
- [2] Buch Howard Simon, 500 Years of Illustration Verwendet für: Biografie, Stilanalyse.
- [3] Buch Beard, Lee, 1973- author, Butler, Adam, author; Van Cleave, Claire, author; Fortenberry, Diane, author; Stirling, Susan, author, Beard, Lee, 1973- author, Butler, Adam, author; Van Cleave, Claire, author; Fortenberry, Diane, author; Stirling, Susan, author - The Art Book_ New Edition, Mini Format Verwendet für: Biografie.
- [4] Buch Engen, Rodney K, Pre-Raphaelite prints : the graphic art of Millais, Holman Hunt, Rossetti and their followers Verwendet für: Biografie, Stilanalyse.
Redaktionell betreut von Solis Prints. Quellen geprüft am 1. Oktober 2026. Klicken Sie auf eine Quelle für Details, oder zeigen Sie oben auf der Seite auf [N], um eine Vorschau zu sehen.
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