











Henri Lehmann
- Porträt
Lehmann malte Chopin, Liszt, Stendhal und Charles Gounod. Die Liste seiner Porträtierten liest sich wie ein Verzeichnis des kulturellen Lebens im Paris der Mitte des 19. Jahrhunderts. Seine Gemälde dokumentieren mit der Genauigkeit eines Ingres-Schülers, wie diese Menschen tatsächlich aussahen.

Biografie
Er wurde 1814 als Heinrich Salem Lehmann in Kiel geboren und zog mit siebzehn Jahren nach Paris, um bei Ingres zu studieren. Er wurde einer seiner versiertesten Schüler. Von 1838 bis 1841 lebte er in Rom und arbeitete mit Ingres an Werken wie Luigi Cherubini and the Muse of Lyric Poetry zusammen. 1846 erhielt er die Legion d'Honneur und 1847 die französische Staatsbürgerschaft. 1875 wurde er Professor an der Ecole des Beaux-Arts. Er starb 1882 in Paris.
Zeitleiste
- 1832Malte „Sketch-Portrait of Louis-Michel-Victor Mercier“ im Alter von 18 Jahren.
- 1837Malte mit 23 Jahren „Sketch-Portrait of Charlotte Emden Moscheles (15 August 1837)“.
- 1840Malte „Portrait von Frédéric Chopin“ im Alter von 26 Jahren.
- 1843Malte mit 29 Jahren „Portrait of Cristina Trivulzio Belgiojoso“.
- 1845Malte mit 31 Jahren „Sketch-Portrait de la contesse Alphonse Gérard de Rayneval (After Ingres)“.
- 1850Malte „The Desolation of the Oceanides at the Foot of the Rock Where Prometheus Is Chained“ im Alter von 36 Jahren.
Bedeutende Werke
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Wo man Henri Lehmann sehen kann
1 Museum weltweit.
- 1 Werke
Centre national des arts plastiques
Paris, Frankreich
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Kunstdrucke von Henri Lehmann
Von Hand veredelte Archivdrucke aus dem Werk von Henri Lehmann.
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Alle Kunstdrucke von Henri Lehmann ansehen →Häufig gestellte Fragen
Wofür ist Henri Lehmann bekannt?
Henri Lehmann ist für seine Porträts bekannter Persönlichkeiten wie Chopin, Liszt, Stendhal und Charles Gounod bekannt. Die Liste seiner Porträtierten liest sich wie ein Verzeichnis des Pariser Kulturlebens in der Mitte des 19. Jahrhunderts.Was ist das berühmteste Werk von Henri Lehmann?
Es ist schwierig, das einzelne berühmteste Werk von Henri Lehmann zu benennen, da seine Laufbahn viele Jahrzehnte umfasste und eine Vielzahl von Motiven einschloss. Er war ein erfolgreicher Porträt-, Historien- und Religionsmaler. Lehmanns frühe Ausbildung erfolgte in der akademischen Tradition, und er erlangte Anerkennung für großformatige Kompositionen, häufig mit allegorischen Themen. Er erhielt Aufträge für Wandgemälde in Pariser Kirchen und Regierungsgebäuden. Diese Werke, etwa jene im Palais du Luxembourg, begründeten seinen Ruf. Später in seiner Laufbahn konzentrierte sich Lehmann zunehmend auf die Porträtmalerei. Er malte viele bedeutende Persönlichkeiten seiner Zeit, darunter Mitglieder der französischen Aristokratie und künstlerischer Kreise. Diese Porträts zeigen sein Geschick, Ähnlichkeit und Charakter einzufangen. Lehmanns künstlerisches Schaffen war vielfältig, was es schwierig macht, ein einzelnes, alles überstrahlendes Werk zu benennen. Sein Ruhm beruht auf seinem Gesamtbeitrag zur französischen Kunst des 19. Jahrhunderts.Was sollte ich über die Drucke von Henri Lehmann wissen?
Henri Lehmann (1814-1882) war ein in Deutschland geborener französischer Maler. Obwohl er vor allem für seine Gemälde bekannt ist, schuf Lehmann auch Drucke. Bei der Betrachtung von Lehmanns Drucken ist es hilfreich, einige Grundlagen der Druckgrafik zu kennen. Ein Originaldruck ist als Druck konzipiert und ausschließlich als Druck ausgeführt. Jeder Druck der Auflage ist ein Original, einzeln von einer eigens dafür angefertigten Platte, einem Stein, einem Sieb oder einem Druckstock gedruckt. Der Künstler legt die Anzahl der Drucke in der Auflage fest. Die Nummerierung gibt darüber Auskunft; 12/25 bedeutet beispielsweise, dass es sich um Druck Nummer 12 einer Auflage von 25 handelt. Die Zahl der gezogenen Drucke ist begrenzt, da handgefertigte Platten nur eine bestimmte Nutzung aushalten, bevor sie sich abnutzen. Manche Verleger legen eigene Grenzen fest, um den Wert eines Drucks zu steigern. Diese Grenzen können bei 700 bis 1.000 Abzügen liegen, manche Drucke sind jedoch auf 250 bis 500 begrenzt, was sie bei Sammlern besonders begehrt macht. Die Auflagenangabe wird als Zahlenpaar am unteren linken Rand des Drucks notiert. Der Titel des Drucks steht in der Mitte des unteren Rands, die Signatur rechts.Welche Techniken oder Materialien verwendete Henri Lehmann?
Henri Lehmann war Maler, Zeichner und Lehrer und arbeitete vorwiegend in akademischen Stilen. Bekannt ist er für seine Porträts, Historiengemälde und dekorativen Ausstattungen. Lehmann studierte Ölmalerei bei Jean-Auguste-Dominique Ingres in Paris. Er übernahm Ingres' lineare Präzision, klare Formen und glatte Oberflächenausführung. Lehmanns frühe Porträts zeigen diesen Einfluss. Sein späteres Werk wandte sich einem lockereren, malerischeren Stil zu, möglicherweise unter dem Einfluss der Romantik. Er führte auch groß angelegte dekorative Projekte aus. Dazu gehörten Wandmalereien für den Palais de Justice und das Hôtel de Ville in Paris. Dafür wandte er die Technik der peinture à la cire (Wachsmalerei) an. Diese in der Antike beliebte Methode besteht darin, Pigmente mit geschmolzenem Wachs zu mischen. Das Wachs erzeugt eine dauerhafte, matte Oberfläche. Es schützt die Farben vor dem Verblassen und den Auswirkungen von Feuchtigkeit. Die Wachsmalerei ermöglichte es Lehmann, monumentale, für öffentliche Räume geeignete Werke zu schaffen. Zudem fertigte er zahlreiche Zeichnungen in Bleistift, Kreide und Tusche an, oft als Studien für seine Gemälde.Wofür war Henri Lehmann bekannt?
Henri Lehmann war ein Maler des 19. Jahrhunderts, der vor allem für Porträts und Historienbilder bekannt war. Er wurde 1814 im deutschen Kiel geboren und später eingebürgerter französischer Staatsbürger. In Paris studierte Lehmann bei Jean-Auguste-Dominique Ingres; seine frühen Arbeiten zeigen den Einfluss dieser Ausbildung, insbesondere in der Betonung von Linie und Form. Ab 1835 stellte er im Salon aus und erlangte beträchtlichen Erfolg und Anerkennung. Seine Porträts zeigen häufig prominente Persönlichkeiten seiner Zeit. Außerdem erhielt Lehmann Aufträge für großformatige dekorative Werke in öffentlichen Gebäuden, darunter im Palais du Luxembourg und in der Kirche Sainte-Clothilde in Paris. Diese Gemälde stellten oft historische oder mythologische Szenen dar. Lehmann starb 1882 in Paris.Wann lebte und arbeitete Henri Lehmann?
Henri Lehmann wurde 1814 im deutschen Kiel geboren und starb 1882 in Paris. Seine Laufbahn fiel in eine unruhige Phase der französischen Geschichte. Die 1860er-Jahre waren von politischer und militärischer Aktivität geprägt: Preußen besiegte Österreich im Deutschen Krieg von 1866, französische Truppen zogen sich aus Mexiko zurück und verließen Rom, wo eine kleine Freiwilligengarnison zum Schutz des Papstes blieb. 1867 kündigte Napoléon III. liberale Reformen an. Im selben Jahrzehnt wurde Kaiser Maximilian in Mexiko hingerichtet, und Giuseppe Garibaldi marschierte in den Kirchenstaat. Französische Truppen wurden nach Italien entsandt, um den Papst zu schützen, und besiegten Garibaldi bei Mentana. Zugleich wurden die Zensurgesetze gelockert, und regimekritische Zeitschriften gewannen an Bedeutung. 1870 erklärte Frankreich Preußen den Krieg. Die Niederlage bei Sedan führte zur Kapitulation Napoléon III., zur Ausrufung der Dritten Republik und zur Belagerung von Paris. 1871 wurde Kaiser Wilhelm in Versailles zum deutschen Kaiser gekrönt, und Frankreich kapitulierte vor Preußen. Adolphe Thiers wurde Staatschef der Dritten Republik.Wo kann ich Werke von Henri Lehmann sehen?
Henri Lehmanns Werk findet sich in mehreren Museen. In den Vereinigten Staaten zählen dazu das Metropolitan Museum of Art (New York), das Los Angeles County Museum of Art, das Minneapolis Institute of Arts und das J. Paul Getty Museum (Los Angeles). Weitere Orte sind das Cleveland Museum of Art, das Philadelphia Museum of Art, das Baltimore Museum of Art, das Saint Louis Art Museum, das Worcester Art Museum und die Yale University Art Gallery (New Haven). Versuchen Sie auch das Art Institute of Chicago, das Princeton University Art Museum, das Ackland Art Museum (University of North Carolina, Chapel Hill), die Harvard University Art Museums (Cambridge), das University of Michigan Museum of Art (Ann Arbor) und das University Art Museum (University of California, Santa Barbara). In Kanada schauen Sie in der Art Gallery of Ontario (Toronto) und der National Gallery of Canada (Ottawa) nach. Im Vereinigten Königreich versuchen Sie es bei der Wallace Collection (London).Woher stammte Henri Lehmann?
Henri Lehmann wurde 1814 in Kiel in Deutschland geboren. Sein Vater Leo Lehmann war Maler. Die Familie trat vom Judentum zum Christentum über. 1831 begann Lehmann seine künstlerische Ausbildung an der École des Beaux-Arts in Paris. Dort studierte er bei Jean-Auguste-Dominique Ingres, einer führenden Persönlichkeit der französischen neoklassizistischen Malerei. Lehmanns frühe Werke zeigen Ingres’ Einfluss, besonders in der Betonung präziser Zeichnung und klassischer Themen. Lehmann verbrachte den grössten Teil seiner Laufbahn in Frankreich und wurde zu einer prominenten Persönlichkeit der Pariser Kunstwelt. Er stellte regelmässig im Salon aus und erhielt zahlreiche Aufträge für Porträts und Historiengemälde. Später nahm er die französische Staatsbürgerschaft an. Obwohl er in Deutschland geboren wurde, zählt Lehmann gewöhnlich zur französischen Kunsttradition.Wen beeinflusste Henri Lehmann?
Henri Lehmann, ein deutsch-französischer Maler des 19. Jahrhunderts, hatte sowohl durch sein eigenes Werk als auch durch seine Lehrtätigkeit erheblichen Einfluss auf die Kunstwelt. Lehmanns akademischer Stil, geschult bei Jean-Auguste-Dominique Ingres, prägte viele Studenten an der École des Beaux-Arts in Paris, wo er 1875 Professor wurde. Zu seinen bemerkenswerten Schülern zählten Fernand Pelez, bekannt für seine sozialrealistischen Gemälde, Georges Seurat, eine zentrale Figur bei der Entwicklung des Pointillismus, und Henri Gervex, ein Maler von Porträts und Genreszenen. Lehmann vermittelte seinen Schülern ein solides Fundament in Zeichnung und Komposition, Prinzipien, die sich in deren späteren Werken zeigten, selbst wenn einige von seinem eher klassischen Ansatz abwichen. Seurat etwa bewahrte eine sorgfältige, strukturierte Herangehensweise an die Komposition, wandte sie jedoch auf neue Theorien von Farbe und Wahrnehmung an. Lehmanns Betonung akademischer Strenge, verbunden mit Offenheit für unterschiedliche künstlerische Richtungen, prägte die Laufbahnen einer vielfältigen Gruppe von Künstlern im Frankreich des späten 19. Jahrhunderts.Wer beeinflusste Henri Lehmann?
Henri Lehmann, ein Maler deutscher Herkunft aus dem 19. Jahrhundert, studierte bei Jean-Auguste-Dominique Ingres. Lehmann trat 1831 in Ingres' Atelier in Paris ein. Ingres' akademischer Stil hatte starken Einfluss auf Lehmanns Frühwerk. Lehmann hatte zudem Verbindungen zu anderen Künstlern. Er war eng befreundet mit Théodore Chassériau, einem weiteren Schüler von Ingres. Obwohl Chassériau jünger war, teilten sie Ideen und unterstützten die künstlerische Entwicklung des jeweils anderen. Manche Forscher haben Ähnlichkeiten zwischen Lehmanns und Chassériaus Herangehensweise an die Porträtmalerei festgestellt. Später in seiner Laufbahn entfernte sich Lehmanns Stil vom strengen Klassizismus Ingres'. Er erkundete einen romantischeren Stil, möglicherweise beeinflusst vom Werk Eugène Delacroix'. Lehmanns spätere Gemälde zeigen ein stärkeres Interesse an Farbe und dramatischer Komposition, Elemente, die sie von seinen früheren, linearer angelegten Werken aus der Zeit bei Ingres unterscheiden. Lehmanns Wandel zeigt eine Offenheit für neue Ideen, auch wenn er in der akademischen Ausbildung verwurzelt blieb.Wer war Henri Lehmann?
Henri Lehmann (1814–1882) war ein deutsch-französischer Maler. Er wurde in Kiel geboren und studierte an der École des Beaux-Arts in Paris. Dort wurde er Schüler von Jean-Auguste-Dominique Ingres. Lehmanns frühe Werke zeigen Ingres' neoklassizistischen Einfluss, mit präziser Zeichnung und idealisierten Formen. Lehmann malte historische, religiöse und mythologische Motive sowie Porträts. Zu den von ihm Porträtierten gehörten Charles Gounod, Franz Liszt und Alphonse de Lamartine. Er erhielt Aufträge für umfangreiche Dekorationsprogramme in öffentlichen Gebäuden von Paris, darunter der Palais de Justice, das Hôtel de Ville und die Église Sainte-Clotilde. Lehmanns Laufbahn entwickelte sich während der Julimonarchie und des Zweiten Kaiserreichs. 1875 wurde er Professor an der École des Beaux-Arts. Zu seinen Schülern zählten bekannte Künstler wie William-Adolphe Bouguereau. 1858 wurde Lehmann französischer Staatsbürger. Sein Schaffen spiegelt akademische Malstile des Frankreichs im 19. Jahrhundert wider.Warum sind die Werke von Henri Lehmann heute wichtig?
Henri Lehmann (1814-1882) war ein deutsch-französischer Maler. Man erinnert sich an ihn wegen seiner akademischen Porträts und Historiengemälde. Lehmanns frühe Ausbildung erhielt er an der École des Beaux-Arts, wo er bei Jean-Auguste-Dominique Ingres studierte. Lehmanns künstlerische Laufbahn entwickelte sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Er erhielt Aufträge für bedeutende öffentliche Projekte. Dazu gehörten Ausschmückungen im Palais du Luxembourg, im Palais de Justice und im Hôtel de Ville in Paris. Seine Porträts hielten viele bekannte Persönlichkeiten seiner Zeit fest. Lehmanns Stil verband akademische Schulung mit einem Gespür für die Persönlichkeit seiner Modelle. 1875 wurde er Professor an der École des Beaux-Arts. Lehmann prägte dadurch als Lehrer eine spätere Generation von Künstlern. Auch wenn er kein radikaler Erneuerer war, spiegelt Lehmanns Werk die künstlerischen Werte und ästhetischen Vorlieben seiner Epoche wider. Seine Gemälde geben Einblick in den kulturellen und gesellschaftlichen Kontext Frankreichs im 19. Jahrhundert. Lehmanns Kunst überliefert bedeutende Persönlichkeiten und Ereignisse. Zudem spiegelt sie die akademische Tradition wider, die das künstlerische Schaffen dieser Zeit prägte.
Quellen
Die redaktionellen Inhalte zu Henri Lehmann stützen sich auf die folgenden Primär- und Tertiärquellen.
- [1] Museum Château de Compiègne Verwendet für: Museumsbestände.
- [2] Museum Centre national des arts plastiques Verwendet für: Museumsbestände.
- [3] Wikidata Wikidata: Q240483 Verwendet für: Kennungen.
- [4] Buch Masterpieces of western art : a history of art in 900 individual studies from the Gothic to the present day Verwendet für: Biografie.
- [5] Buch Neoclassicism and romanticism : architecture, sculpture, painting, drawings, 1750-1848 Verwendet für: Biografie.
- [6] Buch Post-impressionism : cross-currents in European painting Verwendet für: Biografie.
Redaktionell betreut von Solis Prints. Quellen geprüft am 18. Oktober 2026. Klicken Sie auf eine Quelle für Details, oder zeigen Sie oben auf der Seite auf [N], um eine Vorschau zu sehen.
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