Zum Inhalt springen Wird geladen

Kaufen Sie 3 Kunstwerke zum vollen Preis und sparen Sie 15 %

Beat the Whites with the Red Wedge von El Lissitzky
Proun R.V.N. 2 von El Lissitzky
Wendingen von El Lissitzky
Untitled von El Lissitzky
Proun 12E von El Lissitzky
Composition, slumber von El Lissitzky
Proun 19D von El Lissitzky
1890–1941 · Russisch[7]

El Lissitzky

Lissitzky wurde 1909[7] wegen einer Quote für jüdische Studierende von der St. Petersburger Kunstakademie abgelehnt. Stattdessen ging er nach Darmstadt in Deutschland, um Architektur zu studieren. Dieser Umweg prägte alles: Seine Prouns (Project for the Affirmation of the New), die um 1919 begannen, liegen zwischen Malerei und Architektur – abstrakte Kompositionen, die dreidimensionalen Raum andeuten, ohne ihn darzustellen.

In 22 Museen vertreten[1]10 Quellen

Porträt von El Lissitzky

Biografie

Er wurde 1890[7] als Lazar Markovich Lissitzky geboren. Nach seiner Rückkehr nach Russland arbeitete er gemeinsam mit Malevich an der Kunstschule UNOVIS in Witebsk, wo Suprematismus und Revolution eins sein sollten. Er wurde zu einem der einflussreichsten Grafikdesigner des 20. Jahrhunderts. Seine Plakate, Buchgestaltungen und Ausstellungseinrichtungen verbanden die russische Avantgarde mit Bauhaus und De Stijl in Westeuropa.

Er erkrankte an Lungentuberkulose und arbeitete weiter als Buchkünstler und Fotomonteur, weil er dabei liegen konnte. Seine Schwester Jenta nahm sich 1925[7] in Witebsk das Leben, während er in der Schweiz im Krankenhaus lag. Er heiratete Sophie Küppers, deren deutsche Familie die Verbindung ablehnte; sie musste ihre Söhne zurücklassen, um nach Moskau zu ziehen. Er starb 1941[7] in Moskau, im Jahr des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion.

Zeitleiste

  1. 1890Er wurde als Lazar Markovich Lissitzky in Pochinok geboren, einer kleinen jüdischen Gemeinde nahe Smolensk im Russischen Reich.
  2. 1909Nachdem die Akademie in St Petersburg ihn mit 19 Jahren abgelehnt hatte (sie begrenzte die Zahl jüdischer Studenten durch Quoten), verließ er Russland, um an der Technischen Hochschule in Darmstadt, Deutschland, Architektur zu studieren.
  3. 1919Mit 29 Jahren lud Marc Chagall ihn ein, an der Kunstschule in Witebsk zu lehren. Dort geriet er unter den Einfluss von Kazimir Malevich und gab die gegenständliche Kunst zugunsten des Suprematismus auf. Im selben Jahr schuf er das Propagandaplakat Beat the Whites with the Red Wedge.
  4. 1920Begann mit 30 Jahren in Witebsk seine Proun-Serie: abstrakte geometrische Kompositionen, die er als Umsteigestationen zwischen Malerei und Architektur beschrieb.
  5. 1925Mit 35 Jahren kehrte er aus Schweizer Sanatorien zurück, in denen Lungentuberkulose diagnostiziert worden war. Danach widmete er sich dem Ausstellungsdesign, das er für seine wichtigste künstlerische Tätigkeit hielt.
  6. 1928Mit 38 Jahren entwarf er für das Provinzialmuseum in Hannover das Abstrakte Kabinett – eine wegweisende Dauerausstellung, in der Besucher über bewegliche Wandelemente mit Kunstwerken interagieren konnten.
  7. 1932Wurde mit 42 einer der leitenden Gestalter der Propagandazeitschrift USSR in Construction und arbeitete in den folgenden Jahren mit Rodchenko und Stepanova an siebzehn Ausgaben.
  8. 1941Er starb im Alter von 51 Jahren in Moskau, als sich seine Tuberkulose verschlimmerte. Eines seiner letzten Werke war ein Kriegsplakat, das zur sowjetischen Panzerproduktion aufrief.

Wo man El Lissitzky sehen kann

13 Museen weltweit.

Besuch planen →
  • Museum of Modern Art

    Museum of Modern Art

    New York City, Vereinigte Staaten

    2 Werke

    Täglich 10:30–17:30 (Sa bis 19:00; am ersten Freitag des Monats bis 20:00) · Erwachsene 30 $, Studierende 17 $

  • Sprengel Museum

    Sprengel Museum

    Hanover, Deutschland

    3 Werke

    Di 10:00–20:00, Mi–So 10:00–18:00, montags geschlossen · 14 Euro für Erwachsene, 6 Euro ermäßigt, kostenlos für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie freitags

  • Thyssen-Bornemisza Museum

    Thyssen-Bornemisza Museum

    Madrid, Spanien

    3 Werke

    Mo 12:00–16:00, Di–Fr 10:00–19:00 (im Sommer 10:00–21:00), Sa 10:00–23:00, So 10:00–19:00 · 14 € für Erwachsene

  • Busch–Reisinger Museum

    Busch–Reisinger Museum

    Cambridge, Vereinigte Staaten

    1 Werke

    Di–So 10:00–17:00, Mo geschlossen · Eintritt frei

  • Harvard Art Museums

    Cambridge, Vereinigte Staaten

    1 Werke

    Di–So 10:00–17:00, Mo geschlossen · Eintritt frei

  • Kunstmuseum Den Haag

    Kunstmuseum Den Haag

    The Hague, Niederlande

    1 Werke

    Di–So 10:00–17:00, Mo geschlossen · 22 € für Erwachsene

Nächster Halt

Moderne →

Künstler und Ideen der Stilrichtung Moderne entdecken.

Kunstdrucke von El Lissitzky

Von Hand veredelte Archivdrucke aus dem Werk von El Lissitzky.

Alle Kunstdrucke von El Lissitzky ansehen →

Besuch planen: El Lissitzky im Original sehen →

Holen Sie sich El Lissitzky nach Hause.

Alle Kunstdrucke von El Lissitzky ansehen →

Häufig gestellte Fragen

  • Wie starb el lissitzky?
    El Lissitzky starb 1941[7] im Alter von 51 Jahren.
  • Wofür ist el lissitzky bekannt?
    El Lissitzky gilt als einer der einflussreichsten Grafikdesigner des 20. Jahrhunderts. Seine Plakate, Buchgestaltungen und Ausstellungseinrichtungen verbanden die russische Avantgarde mit dem Bauhaus und De Stijl in Westeuropa.
  • Was ist das berühmteste Werk von El Lissitzky?
    El Lissitzky ist vor allem für seine Serie abstrakter geometrischer Gemälde, Drucke und Zeichnungen mit dem Titel *Proun* bekannt. Die um 1919[7] begonnenen *Proun*-Werke erkunden die Möglichkeiten einer gegenstandslosen Bildsprache. Der Begriff *Proun* war ein russisches Akronym für „Projekt zur Bestätigung des Neuen“. Lissitzky verstand *Proun* nicht als bestimmten Stil oder bestimmte Bewegung, sondern als Haltung zur Kunstproduktion. Er sah die *Proun*-Werke als Übergangsstationen zwischen Malerei und Architektur. Die frühen *Proun*-Kompositionen sind größtenteils monochrom und verwenden eine begrenzte Palette aus Schwarz, Rot und Grau. Spätere Beispiele führten mehr Farbe und Textur ein. Lissitzky wandte die Prinzipien von *Proun* auf verschiedene Projekte an, darunter Ausstellungsgestaltung, Typografie und Propaganda. Sein Plakat „Schlagt die Weißen mit dem roten Keil“ von 1919 nutzt beispielsweise *Proun*-Elemente, um eine politische Botschaft zu vermitteln. Er entwarf zudem *Proun*-Räume, etwa den *Proun-Raum* von 1923, der die zweidimensionalen *Proun*-Kompositionen in den dreidimensionalen Raum übertrug. Die Ästhetik von *Proun* beeinflusste die Entwicklung des Konstruktivismus und anderer abstrakter Bewegungen in den 1920er-Jahren.
  • Was sollte ich über die Drucke von El Lissitzky wissen?
    El Lissitzky (1890[7]-1941[7]) wurde in Polshinok in Russland geboren und ließ sich als Architekt ausbilden. 1919[7] wurde er Professor an der Vitebsk School of Art, wo er Malevich kennenlernte. Danach begann Lissitzky mit seinen gegenstandslosen Gemälden, die er „Prouns“ nannte – eine Abkürzung des russischen Ausdrucks für „Projekt zur Gründung einer neuen Kunst“. Lissitzky verstand die Prouns als „Umsteigestationen zwischen Malerei und Architektur“. Zu seinen Druckgrafiken gehört die Mappe *Proun (1 Kestnermappe)* mit sechs Farblithografien, die 1923 in Hannover gedruckt und verlegt wurde. Im selben Jahr schlug der Drucker Chapman eine zweite Lithografiemappe vor. Dafür wählte Lissitzky das Thema mechanischer Puppen. Zwischen 1920–22 hatte er Aquarelle von Puppen für Alexei Krutchonjchs Oper *Victory over the Sun* angefertigt; Bühnenbild und Kostüme stammten von Malevich. Die Oper wurde 1913 erstmals in St. Petersburg aufgeführt. Im Sommer 1923 übertrug Lissitzky die Aquarelle selbst auf Lithografiesteine. Die Mappe mit dem Titel *Victory over the Sun: The Sculptural Organization of an Electro-Mechanical Display* enthielt die Drucke *The Speaker*, *Gravedigger* und *Modern Man*.
  • Welchem Stil oder welcher Kunstströmung gehörte El Lissitzky an?
    El Lissitzky, geboren als Lazar Markovich Lisitskii, war an mehreren Kunstrichtungen beteiligt. Um 1919[7]-1920[7] setzte er sich unter der Anleitung von Kazimir Malevich zunächst mit den Prinzipien des Suprematismus auseinander. Das zeigt sich in Arbeiten wie *Untitled* (um 1919-20), die traditionelle Bildstruktur und Perspektive zurückweisen. Als führender Vertreter des Konstruktivismus ist Lissitzky jedoch besonders bekannt. Diese Bewegung wollte abstrakte Formen mit einem gesellschaftlichen Zweck verbinden. Seine ab 1919 entstandenen „Prouns“ (Projekte zur Bestätigung des Neuen) veranschaulichen das. Die Gemälde ähneln Entwürfen imaginärer Städte und schaffen mit geometrischen Formen dynamische räumliche Beziehungen. Lissitzky verstand die Prouns als Zwischenstationen zwischen Malerei, Skulptur und Architektur. 1922 nahm er an der konstruktivistischen Ausstellung in der Galerie van Diemen in Berlin teil. Zudem unterrichtete er an den Vkhutemas (Höhere Künstlerisch-Technische Werkstätten) in Moskau und schloss sich der konstruktivistischen Gruppe an. Lissitzky wollte Kunst als Instrument des gesellschaftlichen Wandels einsetzen und spiegelte damit die Begeisterung der Zeit nach der Revolution in Russland wider.
  • Welche Techniken oder Materialien nutzte El Lissitzky?
    El Lissitzky, ausgebildet als Ingenieur und Architekt, setzte in seiner Kunst eine Reihe von Techniken und Materialien ein. Bekannt ist er für seine „Prounen“ (Projekte zur Bekräftigung des Neuen), die Linien, flächige Formen und volumetrische Elemente verbanden. Lissitzky band dreidimensionale Elemente in seine Kompositionen ein und verwendete „Balken“, „Platten“ und „Würfel“. Er mischte Perspektiven und konstruierte Formen mit unterschiedlichen Fluchtpunkten. Dies erzeugte ein Gefühl räumlicher Disharmonie. Sein Werk zeigte häufig geometrische Objekte in zarten Farben, die eine Illusion von Tiefe erzeugten. Er arbeitete in Malerei, Bildhauerei, Typografie und Ausstellungsgestaltung. 1923[7] experimentierte er mit neuer typografischer Gestaltung für Wladimir Majakowskis Buch *Dlya golosa* (*Für die Stimme*). Lissitzky entwarf zudem Kostüme, Ausstellungen, Plakate und Bücher. In seinen Entwürfen bevorzugte er gezeichnete Exaktheit, die er als Zeichen von Sparsamkeit und Realismus betrachtete. Mitte der 1920er-Jahre gab er die Malerei auf, um sich auf Typografie und Ausstellungen zu konzentrieren.
  • Wofür war El Lissitzky bekannt?
    El Lissitzky (1890[7]–1941[7]) war ein russischer Künstler, Gestalter, Fotograf, Typograf, Polemiker und Architekt. Besonders eng ist sein Name mit der russischen Avantgarde und vor allem mit dem Konstruktivismus verbunden. Er verbreitete diese Ideen international; seine Arbeit beeinflusste die Bewegungen Bauhaus und De Stijl erheblich. Zu Beginn seiner Laufbahn illustrierte Lissitzky jiddische Bücher aus den frühen 1900er-Jahren. Um 1919[7] begann er eine Reihe abstrakter geometrischer Gemälde, die er Proun nannte (ausgesprochen „pro-oon“). Proun war sein Versuch, einen universellen Kunststil zu schaffen – einen, der in allen Disziplinen und Medien angewendet werden konnte. Die Prouns loteten die räumlichen Möglichkeiten der Malerei aus und bezogen architektonische sowie dreidimensionale Ideen ein. 1921 zog Lissitzky nach Berlin und arbeitete als Grafikdesigner. Gemeinsam mit Kurt Schwitters entwickelte er konstruktivistische Ideen in Typografie und Ausstellungsdesign weiter. Er gestaltete Ausstellungsräume, darunter den sowjetischen Pavillon für die Pressa, die Internationale Presseausstellung 1928 in Köln. In den 1930er-Jahren experimentierte Lissitzky weiter mit Fotomontage und Grafikdesign, häufig für sowjetische Propagandazwecke. In Moskau unterrichtete er Innenarchitektur, Architektur und Möbelgestaltung an der WChUTEMAS (Höhere Künstlerisch-Technische Werkstätten).
  • Wann lebte und arbeitete El Lissitzky?
    El Lissitzky (1890[7]–1941[7]) war ein russischer Künstler, Gestalter, Fotograf, Typograf, Publizist und Architekt. Als bedeutende Persönlichkeit der russischen Avantgarde entwickelte er sein Werk im Austausch mit Suprematismus und Konstruktivismus. Lissitzky wurde als Eleazar Markovich Lissitzky in Pochinok geboren, einer kleinen jüdischen Gemeinde in der Region Smolensk. Seine Kindheit verbrachte er in Witebsk in Belarus; später zog er zum Studium von Ingenieurwesen und Architektur nach Sankt Petersburg. Seine künstlerische Laufbahn begann um 1919[7], als Marc Chagall ihn einlud, an der Volkskunstschule in Witebsk Grafik, Druck und Architektur zu unterrichten. Unter dem Einfluss von Kazimir Malevich entwickelte er dort seinen charakteristischen abstrakten Stil, den er „Proun“ (Projekt für die Bestätigung des Neuen) nannte. Diese Proun-Arbeiten untersuchten dynamische, gegenstandslose Kompositionen aus geometrischen Formen. Anfang der 1920er-Jahre arbeitete Lissitzky als Kulturbotschafter, reiste durch Europa und traf Persönlichkeiten wie Kurt Schwitters, László Moholy-Nagy und Theo van Doesburg. Er förderte sowjetische Kunst und Gestaltung und nahm zugleich westliche Ideen auf. Ab 1926 unterrichtete er an den Höheren Künstlerisch-Technischen Werkstätten (VKhUTEMAS) in Moskau. In den 1930er-Jahren schuf er Propagandaausstellungen für die sowjetische Regierung. 1941 starb er in Moskau.
  • Wo kann ich das Werk von El Lissitzky sehen?
    Werke von El Lissitzky befinden sich in zahlreichen Sammlungen, sowohl öffentlichen als auch privaten. Diese Sammlungen liegen in ganz Europa, Russland und den Vereinigten Staaten. Beispiele sind das Solomon R. Guggenheim Museum in New York, die Peggy Guggenheim Collection in Venedig, das Museum Ludwig in Köln und das Musée national d'art moderne, Centre Georges Pompidou, in Paris. In Russland befinden sich seine Werke unter anderem im Allrussischen Museum für Dekorative und Volkskunst, der Astrachaner Kustodijew-Gemäldegalerie und der Staatlichen Tretjakow-Galerie. Manche Werke befinden sich auch in Privatsammlungen wie der Collection George Costakis. Zudem besitzen Museen mit Schwerpunkt Bauhaus seine Werke; dazu zählen das Bauhaus-Archiv in Berlin, das Bauhaus-Museum in Weimar und das Busch-Reisinger Museum in Cambridge, Massachusetts.
  • Woher stammte El Lissitzky?
    El Lissitzky wurde 1890[7] als Lazar Markovich Lisitskii geboren. Sein Geburtsort war Polchinok, ein kleiner Marktflecken in der russischen Provinz Smolensk. Seine Kindheit verbrachte er in Witebsk. Von 1909[7] bis 1914 studierte Lissitzky Architektur an der Technischen Hochschule Darmstadt. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs kehrte er nach Russland zurück. 1916 erhielt er an der Rigaer Technischen Universität ein Diplom in Ingenieurwesen und Architektur. 1919 lud Marc Chagall sowohl Lissitzky als auch Kazimir Malevich an die Fakultät des Kunstinstituts Witebsk ein. Dort unterrichtete Lissitzky Architektur und Grafik. Er schloss sich der Gruppe Unovis an und schuf sein erstes Proun (ein Akronym für „Projekt für die Bestätigung des Neuen“). 1941[7] starb er in Moskau.
  • Wen beeinflusste El Lissitzky?
    El Lissitzkys Theorien und Entwürfe beeinflussten die Entwicklung von Grafikdesign, Ausstellungsgestaltung und Fotomontage. Seine Arbeit mit asymmetrischen Layouts, geometrischen Formen und Fotomontage prägte Gestalter, die mit dem Bauhaus und De Stijl verbunden waren. Lissitzkys Ausstellungsgestaltungen, etwa für die Internationale Presse-Ausstellung Pressa 1928[7] in Köln, waren wegweisend. Diese Entwürfe verbanden Architektur und grafische Elemente zu immersiven Räumen. Sein Ansatz beeinflusste die Ausstellungsgestaltung Mitte des 20. Jahrhunderts und darüber hinaus. Seine in Schriften und Vorträgen dargelegten Theorien vertraten die Vorstellung des Künstlers als Konstrukteur, der aktiv seine Umgebung gestaltet. Dieses Konzept fand Anklang bei Architekten und Gestaltern, die Kunst mit Technik und Industrie verbinden wollten. Der Konstruktivismus, dem Lissitzky zugerechnet wird, beeinflusste das Grafikdesign durch seine Betonung von Klarheit, Funktionalität und dem Einsatz von Typografie als visuellem Element. Sein Einfluss zeigt sich im Werk von Jan Tschichold und anderen Vertretern der Neuen Typografie.
  • Wer beeinflusste El Lissitzky?
    El Lissitzkys künstlerische Entwicklung war von mehreren Einflüssen geprägt. Von 1909[7] bis 1914 studierte er Architektur in Darmstadt, Deutschland. 1919 lud Marc Chagall Lissitzky und Kazimir Malevich ein, am Kunstinstitut Witebsk zu unterrichten. Dort geriet Lissitzky unter Malevichs Einfluss und übernahm die Prinzipien des Suprematismus. Lissitzky erweiterte den Suprematismus anschließend um ein konstruktivistisches Gespür für kalkulierte Struktur und Dreidimensionalität. Er erfand den Proun (Projekt zur Bestätigung des Neuen), eine Kunstform, die den suprematistischen Stil erweiterte. Lissitzky entwarf zudem Kostüme, Ausstellungen, Plakate und Bücher. Seine Arbeit mit Typografie und Agitprop (Agitation und Propaganda) zeigte eine Hinwendung zur utilitaristischen Kunst. Während seines Aufenthalts in Deutschland in den 1920er-Jahren beeinflusste er die niederländische Gruppe De Stijl sowie Künstler des deutschen Bauhauses. 1924 arbeitete er mit Kurt Schwitters und Jean Arp zusammen.

Quellen

Die redaktionellen Inhalte zu El Lissitzky stützen sich auf die folgenden Primär- und Tertiärquellen.

  1. [1] Museum Institut Valencià d'Art Modern Verwendet für: Museumsbestände.
  2. [2] Museum Van Abbemuseum Verwendet für: Museumsbestände.
  3. [3] Museum Sprengel Museum Verwendet für: Museumsbestände.
  4. [4] Museum Cleveland Museum of Art Verwendet für: Museumsbestände.
  5. [5] Museum National Gallery of Art Verwendet für: Museumsbestände.
  6. [6] Museum Museum Wiesbaden Verwendet für: Museumsbestände.
  7. [7] Wikipedia Wikipedia: El Lissitzky Verwendet für: Biografie, Geburtsdaten, Sterbedaten, Kennungen, Zuordnung zur Kunstrichtung, Nationalität.
  8. [8] Buch guggenheim-handboo00pegg Verwendet für: Biografie.
  9. [9] Buch guggenheim-masterp00solo Verwendet für: Biografie.
  10. [10] Buch Masterpieces of western art : a history of art in 900 individual studies from the Gothic to the present day Verwendet für: Biografie.

Redaktionell betreut von Solis Prints. Quellen geprüft am 15. Oktober 2026. Klicken Sie auf eine Quelle für Details, oder zeigen Sie oben auf der Seite auf [N], um eine Vorschau zu sehen.

Weiter entdecken

Ihr Warenkorb
Rated 4.6 on Judge.me
Ihr Warenkorb ist leer
Haben Sie ein Konto? Melden Sie sich an, um schneller zur Kasse zu gehen.
Weiter einkaufen Weiter einkaufen
Gesamtbetrag £0.00 GBP
Produktbild Produktinformationen Menge Produktsumme