Titelblatt: Teil der Schau-Maschinerie – El Lissitzky
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Beschreibung
Eine Lithografie von El Lissitzky aus dem Jahr 1923, die die mechanischen Bühnenbilder für die futuristische Oper „Sieg über die Sonne“ darstellt.
Diese Lithografie dient als Titelblatt für El Lissitzkys Portfolio von 1923, „Figurinen. Die dreidimensionale Gestaltung des elektro-mechanischen Spektakels: Sieg über die Sonne“. Die Arbeit bezieht sich auf die Konzeptualisierung einer futuristischen Oper durch den Künstler, die ursprünglich 1913 inszeniert wurde und die er durch die Brille des konstruktivistischen Theaters neu interpretierte. Lissitzky stellte sich die Charaktere als mechanische Puppen oder „elektromechanische“ Figuren vor, die sich durch automatisierte Systeme und nicht durch menschliche Darbietung über eine Bühne bewegen würden. Die Komposition zeigt die für Lissitzkys Werk charakteristische geometrische Strenge. Sie umfasst eine Reihe abstrakter Formen, darunter Kreise, Quadrate und lineare Strukturen, die das skelettartige Gerüst der Bühnenmaschinerie andeuten. Die Einbeziehung kyrillischer Schrift, insbesondere des Titels „Sieg über die Sonne“ (Pobeda nad solntsem), verankert das Werk in seinen russischen futuristischen Ursprüngen. Die Farbpalette ist auf Schwarz, Weiß, Rot und Gelb beschränkt, eine Wahl, die die Klarheit der Formen und die industrielle Ästhetik der Epoche betont. Die Figuren erscheinen schwerelos, in einem nicht-repräsentativen Raum schwebend, der die traditionelle Perspektive zugunsten einer dynamischen, architektonischen Anordnung ablehnt. Lissitzkys Herangehensweise an dieses Projekt spiegelt sein Interesse an der Synthese von Kunst, Technologie und Performance wider. Indem er die organische Natur der menschlichen Form ablegte und durch geometrische Komponenten ersetzte, versuchte er, eine universelle Designsprache zu schaffen. Dieser Druck fängt die Essenz seiner Vision für eine neue Art von Theater ein, in dem die Grenzen zwischen Darsteller und Maschine aufgelöst werden. Das Werk bleibt ein bedeutendes Beispiel für die grafische Experimentierfreudigkeit, die die europäische Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts prägte, und demonstriert die Anwendung suprematistischer Prinzipien auf die praktischen Anforderungen von Bühnenbild und Typografie.
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Titelblatt: Teil der Schau-Maschinerie – El Lissitzky
Artist Biography
El Lissitzky
He was born Lazar Markovich Lissitzky in 1890. After returning to Russia, he worked alongside Malevich at the UNOVIS art school in Vitebsk, where Suprematism and the revolution were supposed to be the same thing. He became one of the most influential graphic designers of the twentieth century, his poster designs, book layouts, and exhibition installations connecting Russian avant-garde art to the Bauhaus and De Stijl in western Europe.
He contracted pulmonary tuberculosis and continued working as a book artist and photomonteur because he could do it lying down. His sister Jenta committed suicide in Vitebsk in 1925 while he was hospitalised in Switzerland. He married Sophie Kuppers, a German woman whose family disapproved of the match; she had to leave her sons behind to move to Moscow. He died in Moscow in 1941, the year Germany invaded Russia.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
- Längere direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
- Niemals flüssige Reiniger auf Druck- oder Leinwandoberflächen verwenden
- An einem trockenen Ort bei Raumtemperatur aufbewahren
- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
Warum uns wählen?
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Museumsreife Materialien
Biografie des Künstlers
El Lissitzky
He was born Lazar Markovich Lissitzky in 1890. After returning to Russia, he worked alongside Malevich at the UNOVIS art school in Vitebsk, where Suprematism and the revolution were supposed to be the same thing. He became one of the most influential graphic designers of the twentieth century, his poster designs, book layouts, and exhibition installations connecting Russian avant-garde art to the Bauhaus and De Stijl in western Europe.
He contracted pulmonary tuberculosis and continued working as a book artist and photomonteur because he could do it lying down. His sister Jenta committed suicide in Vitebsk in 1925 while he was hospitalised in Switzerland. He married Sophie Kuppers, a German woman whose family disapproved of the match; she had to leave her sons behind to move to Moscow. He died in Moscow in 1941, the year Germany invaded Russia.
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