Die Jungfrau und das Kind erscheinen dem Heiligen Franz von Assisi – Luca Giordano
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Beschreibung
Eine meisterhafte Barockkomposition von Luca Giordano, die eine visionäre Begegnung zwischen dem Heiligen Franz von Assisi und der Jungfrau mit Kind darstellt.
Luca Giordano, ein produktiver neapolitanischer Maler des siebzehnten Jahrhunderts, demonstriert in dieser Komposition seine Meisterschaft im Barockstil. Das Werk zeigt eine visionäre Begegnung, bei der die Jungfrau Maria und das Jesuskind im Himmel über dem Heiligen Franz von Assisi erscheinen. Giordano verwendet eine charakteristische flüssige Pinselführung, eine Technik, die ihm den Spitznamen „Luca fa presto“ (Luca arbeitet schnell) einbrachte, aufgrund seiner schnellen Ausführung und seines umfangreichen Schaffens. Die Komposition ist in den himmlischen und den irdischen Bereich unterteilt. Der Heilige Franziskus, gekleidet in seinen traditionellen braunen Habit, kniet in einer Haltung demütiger Anbetung, seine Arme sind der göttlichen Vision entgegen ausgestreckt. Seine Gestalt ist in erdigen Tönen gehalten, was die Szene in einer physischen Realität verankert, die im Kontrast zu dem ätherischen, wolkenverhangenen oberen Teil der Leinwand steht. Die Jungfrau, in tiefblauem Gewand, hält das Jesuskind im Arm, umgeben von einer Schar von Putten, die aus dem atmosphärischen Licht hervortreten. Unten links fügt eine Nebengruppe, die eine stillende Mutter und Kinder zeigt, der Szene eine Schicht menschlicher Wärme hinzu. Diese Einbeziehung häuslicher Figuren neben der religiösen Ikonografie ist typisch für die Epoche und überbrückt die Kluft zwischen dem Sakralen und dem Alltäglichen. Giordano verwendet ein dramatisches Chiaroscuro, um die Figuren zu modellieren und ein Gefühl von Volumen und Bewegung zu erzeugen. Die Lichtquelle scheint von den göttlichen Figuren selbst auszugehen und wirft einen sanften Schein über die Landschaft und den knienden Heiligen. Die Fähigkeit des Künstlers, komplexe narrative Elemente mit einer einheitlichen, malerischen Oberfläche in Einklang zu bringen, zeigt sich hier und spiegelt den Einfluss seiner Vorgänger wie Ribera und Veronese wider, während er seinen eigenen unverwechselbaren, energischen Ansatz für religiöse Themen beibehält.
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Die Jungfrau und das Kind erscheinen dem Heiligen Franz von Assisi – Luca Giordano
Artist Biography
Luca Giordano
He was born in Naples in 1634 and trained under Jusepe de Ribera. Around 1652 he travelled to Rome, where he absorbed Pietro da Cortona's Baroque dynamism and studied the High Renaissance masters. His other nickname, Proteus, came from his ability to produce convincing pastiches in the style of almost any painter: Durer, Titian, Veronese. The skill was admired rather than criticised; versatility was a virtue in Baroque Naples.
In 1692, Charles II of Spain invited him to Madrid, where he spent ten years painting frescoes in the Escorial, the Royal Palace and other buildings. His Spanish work is among his best: the scale suited his ambition, and the court demanded the gold brush. He returned to Naples in 1702 after the king's death.
His late paintings, lighter and less rhetorical than his Roman-influenced middle period, anticipated the Rococo. Fragonard admired them a generation later. Giordano was generous with money, particularly to poorer artists, and spent large sums on acts of patronage and charity. His output was enormous, running to thousands of works across oil and fresco. He died in Naples in 1705, at seventy.
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Biografie des Künstlers
Luca Giordano
He was born in Naples in 1634 and trained under Jusepe de Ribera. Around 1652 he travelled to Rome, where he absorbed Pietro da Cortona's Baroque dynamism and studied the High Renaissance masters. His other nickname, Proteus, came from his ability to produce convincing pastiches in the style of almost any painter: Durer, Titian, Veronese. The skill was admired rather than criticised; versatility was a virtue in Baroque Naples.
In 1692, Charles II of Spain invited him to Madrid, where he spent ten years painting frescoes in the Escorial, the Royal Palace and other buildings. His Spanish work is among his best: the scale suited his ambition, and the court demanded the gold brush. He returned to Naples in 1702 after the king's death.
His late paintings, lighter and less rhetorical than his Roman-influenced middle period, anticipated the Rococo. Fragonard admired them a generation later. Giordano was generous with money, particularly to poorer artists, and spent large sums on acts of patronage and charity. His output was enormous, running to thousands of works across oil and fresco. He died in Naples in 1705, at seventy.
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