Die Pantoffeln – Charles Maurin
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Beschreibung
Eine filigrane Radierung und Aquatinta von Charles Maurin, die eine Frau in einem häuslichen Interieur darstellt, ausgeführt mit sanften Tönen und präzisem Strich.
Charles Maurin, ein Zeitgenosse von Henri de Toulouse-Lautrec, schuf dieses Werk auf dem Höhepunkt der französischen Symbolismusbewegung. Der Druck demonstriert seine technische Meisterschaft des Ätz- und Aquatinta-Verfahrens, ein Medium, das er nutzte, um subtile Tonabstufungen und weiche, atmosphärische Effekte zu erzielen. Die Szene zeigt eine Frau in einem häuslichen Interieur, festgehalten in einem Moment stiller Tätigkeit, wie sie nach einem Paar Pantoffeln in der Nähe eines gusseisernen Ofens greift. Die Komposition basiert auf einer ausgewogenen Anordnung von Farbe und Form. Das tiefe Blau der Wand bildet einen kühlen Hintergrund zu den warmen Terrakottatönen des Rocks der Frau und der Pantoffeln selbst. Maurin verwendet eine zarte Linienführung, um die Figur zu definieren, während die Aquatinta eine weiche, malerische Textur über die Oberflächen legt. Der Ofen, ein häufiges Merkmal in französischen Häusern des späten 19. Jahrhunderts, verankert die Komposition und vermittelt ein Gefühl alltäglicher Realität, doch die Gesamtstimmung bleibt introspektiv und distanziert. Maurin war bekannt für seinen experimentellen Ansatz in der Druckgrafik, wobei er oft mehrere Platten verwendete, um Farbe aufzubauen. Dieses Werk spiegelt das Interesse der Epoche an privaten, intimen Momenten wider, die sich von den großen historischen Erzählungen früherer Jahrzehnte entfernten. Der Fokus auf eine singuläre, alltägliche Handlung lädt den Betrachter ein, die Stille des häuslichen Bereichs zu betrachten. Die Signatur des Künstlers ist unten rechts sichtbar, im Einklang mit seiner Praxis limitierter Auflagen. Dieses Werk bietet einen Einblick in die ästhetischen Anliegen der Jahrhundertwende, wo die technische Strenge des Druckers auf die subjektiven, oft melancholischen Empfindungen der symbolistischen Ära traf.
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Die Pantoffeln – Charles Maurin
Artist Biography
Charles Maurin
He was born in Le Puy-en-Velay in 1856. The Prix Crozatier funded his move to Paris, where he studied at the Ecole des Beaux-Arts under Jules Lefebvre and at the Academie Julian, where he later taught. He exhibited at the Salon from 1883 and participated in the Rose+Croix exhibitions between 1892 and 1897.
His dual mastery of painting and printmaking made him a bridging figure between Symbolism and the 1890s revival of colour printmaking. His colour etchings and wood engravings from this period are technically accomplished and compositionally inventive. His painted work, particularly his Symbolist studies of maternity, combines academic draughtsmanship with the decorative flatness of the Nabis. He was among a handful of artists who understood both the chemical processes of printmaking and the aesthetic possibilities of colour on paper, and his technical innovations influenced the next generation of French printmakers. He died in 1914, at fifty-eight, on the eve of the war that would scatter the world he had helped build.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
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- An einem trockenen Ort bei Raumtemperatur aufbewahren
- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Charles Maurin
He was born in Le Puy-en-Velay in 1856. The Prix Crozatier funded his move to Paris, where he studied at the Ecole des Beaux-Arts under Jules Lefebvre and at the Academie Julian, where he later taught. He exhibited at the Salon from 1883 and participated in the Rose+Croix exhibitions between 1892 and 1897.
His dual mastery of painting and printmaking made him a bridging figure between Symbolism and the 1890s revival of colour printmaking. His colour etchings and wood engravings from this period are technically accomplished and compositionally inventive. His painted work, particularly his Symbolist studies of maternity, combines academic draughtsmanship with the decorative flatness of the Nabis. He was among a handful of artists who understood both the chemical processes of printmaking and the aesthetic possibilities of colour on paper, and his technical innovations influenced the next generation of French printmakers. He died in 1914, at fifty-eight, on the eve of the war that would scatter the world he had helped build.
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