Das Maskottchen der Coldstream Guards – William Orpen
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Beschreibung
Ein Ölgemälde von William Orpen aus dem Jahr 1917, das ein Lager der Coldstream Guards darstellt, mit einem kleinen Ziegenmaskottchen, das in einem Kiefernwald neben einem provisorischen Zelt ruht.
Dieses 1917 gemalte Werk fängt einen ruhigen Moment hinter den Frontlinien des Ersten Weltkriegs ein. William Orpen, der als offizieller Kriegskünstler diente, zeigt das Lager der Coldstream Guards mit einem Fokus auf die alltäglichen Realitäten des Soldatenlebens. Die Komposition konzentriert sich auf ein provisorisches Zelt, das aus Leinwand und Holz gebaut ist, mit Wäsche, die vor dem Hintergrund eines dichten Kiefernwaldes zum Trocknen hängt. Die kleine weiße Ziege, das titelgebende Maskottchen, steht nahe am Eingang und bildet einen häuslichen Kontrast zur militärischen Umgebung. Orpen verwendet eine klare, kontrollierte Farbpalette. Die tiefblauen Farbtöne des Himmels und die vertikalen Linien der Baumstämme schaffen eine strukturierte Umgebung, während die warmen, erdigen Töne des Zeltes und des Bodens die trockenen Bedingungen der Sommermonate andeuten. Im Gegensatz zu den dramatischen Darstellungen von Kämpfen, die oft mit dieser Periode assoziiert werden, dokumentiert dieses Gemälde die vorübergehende, fragile Natur des Lebens im Feld. Der Künstler vermeidet Sentimentalität und entscheidet sich stattdessen, die physische Umgebung präzise festzuhalten. Die Anwesenheit der Ziege erinnert an die kleinen Annehmlichkeiten, die Soldaten inmitten der Umwälzungen des Konflikts aufrechterhalten wollten. Dieses Werk ist Teil der Sammlung des Imperial War Museum und spiegelt Orpens Rolle bei der Dokumentation der britischen Militärerfahrung während des Ersten Weltkriegs wider. Seine Fähigkeit, die technischen Anforderungen der Ölmalerei mit den beobachtenden Anforderungen seines Auftrags in der Handhabung von Licht und Schatten auf der Leinwand in Einklang zu bringen, ist offensichtlich.
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Care and materials
Specific Features
Every Solis piece is made to order with archival, gallery-quality materials built to last.
- Museum-grade giclée printing for rich, fade-resistant colour
- Archival matte fine-art paper, FSC-certified
- Multiple sizes and framing options available
- Frames in black, natural wood, dark wood or white
- Framed prints arrive ready to hang
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Materials & Sizing
Museum-grade giclée on FSC-certified archival matte paper, with framed and canvas options.
- Paper sizes: A4, A3, A2, A1, A0 and B2 (50×70 cm)
- Canvas: XS (20×30 cm) to Large (60×90 cm)
- Frames: black, natural wood, dark wood or white
Das Maskottchen der Coldstream Guards – William Orpen
Artist Biography
William Orpen
During the First World War he was sent to the Western Front as an official war artist for the British government. He was the most prolific of the war artists, producing 138 works: drawings and paintings of soldiers, dead men, German prisoners, ruined trenches, and the blank exhaustion that photographs of the period cannot quite capture. He donated all 138 to the British government. They are now in the Imperial War Museum.
After the war he painted The Signing of the Peace Treaty at Versailles, which should have been the capstone of his career. Instead it became a controversy. He also painted To the Unknown British Soldier in France, a composition that originally included ghostly military figures alongside a flag-draped coffin. The Imperial War Museum refused to accept it until he removed the figures in 1927.
He never fully recovered from the physical and mental effects of the war. He continued to paint society portraits at extraordinary prices (over 50,000 pounds a year by 1929), but those who knew him said something had changed.
He was Irish, from Stillorgan in County Dublin, a fact that became complicated as the independence movement gathered force during and after the war. He accepted a knighthood from the British crown. He died in 1931, aged fifty-two, and faded to near-total obscurity until 2001, when a portrait sold at Sotheby's for nearly two million pounds.
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