Lydia beim Häkeln im Garten von Marly – Mary Cassatt
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Beschreibung
Ein unverblümtes impressionistisches Porträt von Lydias, der Schwester der Künstlerin, beim Nähen in einem Garten in Marly-le-Roi.
Mary Cassatt schuf dieses Werk während ihrer Zeit der engen Zusammenarbeit mit den französischen Impressionisten. Das Sujet ist ihre Schwester Lydia, die der Künstlerin häufig als Modell diente. Die Komposition, die im Garten ihres Mietshauses in Marly-le-Roi entstand, konzentriert sich auf die ruhige, häusliche Tätigkeit des Häkelns. Cassatt verwendet eine Technik, die sich durch eine sichtbare, schnelle Pinselführung auszeichnet, die die Textur der Kleidung und des umgebenden Blattwerks definiert. Das Licht filtert durch den Garten und erzeugt einen gesprenkelten Effekt auf der weißen Haube des Sujets und dem blauen Stoff ihres Kleides. Die Palette basiert auf kontrastierenden Tönen, wobei das tiefe Blau des Gewandes von den warmen, erdigen Grün- und Rotbrauntönen der Gartenbeete abgesetzt wird. Im Gegensatz zur formalen Porträtmalerei der Epoche priorisiert dieses Werk den unverstellten Charakter des Moments. Die Künstlerin verzichtet auf starres Posen und wählt stattdessen, ihre Schwester in einem Zustand der Konzentration darzustellen. Der Hintergrund zeigt eine Gewächshausstruktur, die einen geometrischen Kontrapunkt zu den organischen Formen des Gartens bildet. Dieses Werk demonstriert das Interesse der Künstlerin an der Schnittstelle von Privatleben und natürlicher Umgebung, einem wiederkehrenden Thema in ihrem Œuvre. Der Farbauftrag ist direkt und zeigt den Einfluss ihrer Zeitgenossen, wie Edgar Degas, während sie ihren eigenen unverwechselbaren Ansatz in Bezug auf Farbe und Form beibehält. Der Fokus bleibt auf dem Zusammenspiel von Licht und Schatten, das dazu dient, die Figur mit ihrer Umgebung zu vereinen.
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Lydia beim Häkeln im Garten von Marly – Mary Cassatt
Artist Biography
Mary Cassatt
She grew up in Allegheny City, Pennsylvania (now part of Pittsburgh), in a prosperous family. She studied at the Pennsylvania Academy of the Fine Arts, where she found the instruction restrictive and the male students hostile. She moved to Paris in 1866, copied old masters in the Louvre, and studied privately with several painters before finding her direction with the Impressionists.
Her subject was women and children in domestic settings: mothers bathing infants, women reading, girls at the opera, women having tea. The subject matter sounds conventional. The treatment is not. She observed her subjects with the same unsentimental attention Degas brought to dancers. The compositions are cropped and angled, influenced by Japanese prints and by Degas's habit of painting people from unexpected viewpoints. Little Girl in a Blue Armchair (1878) shows a child sprawled across a chair with the boredom and physical abandon that adults rarely notice and painters rarely record.
She never married. She was wealthy enough not to need to sell her work. She used her position and her connections to persuade American collectors, particularly the Havemeyers, to buy Impressionist paintings. The Havemeyer collection, much of it acquired on Cassatt's advice, was donated to the Metropolitan Museum. She shaped the taste of American collectors more than any other single individual.
She developed cataracts and was nearly blind by 1914. She stopped painting. She died in 1926, at eighty-two.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
- Längere direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
- Niemals flüssige Reiniger auf Druck- oder Leinwandoberflächen verwenden
- An einem trockenen Ort bei Raumtemperatur aufbewahren
- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Mary Cassatt
She grew up in Allegheny City, Pennsylvania (now part of Pittsburgh), in a prosperous family. She studied at the Pennsylvania Academy of the Fine Arts, where she found the instruction restrictive and the male students hostile. She moved to Paris in 1866, copied old masters in the Louvre, and studied privately with several painters before finding her direction with the Impressionists.
Her subject was women and children in domestic settings: mothers bathing infants, women reading, girls at the opera, women having tea. The subject matter sounds conventional. The treatment is not. She observed her subjects with the same unsentimental attention Degas brought to dancers. The compositions are cropped and angled, influenced by Japanese prints and by Degas's habit of painting people from unexpected viewpoints. Little Girl in a Blue Armchair (1878) shows a child sprawled across a chair with the boredom and physical abandon that adults rarely notice and painters rarely record.
She never married. She was wealthy enough not to need to sell her work. She used her position and her connections to persuade American collectors, particularly the Havemeyers, to buy Impressionist paintings. The Havemeyer collection, much of it acquired on Cassatt's advice, was donated to the Metropolitan Museum. She shaped the taste of American collectors more than any other single individual.
She developed cataracts and was nearly blind by 1914. She stopped painting. She died in 1926, at eighty-two.
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