Cymon und Iphigenia - Frans Snyders
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Beschreibung
Dieses Ölgemälde von Frans Snyders zeigt eine Szene aus Boccaccios „Decameron“, in der Cymon die schlafende Iphigenia entdeckt. Das Werk veranschaulicht Snyders‘ Können in der Wiedergabe dynamischer Kompositionen und realistischer Details.
Frans Snyders, ein flämischer Maler des Barocks, ist vor allem für seine Tierdarstellungen und Stillleben bekannt. Er arbeitete jedoch auch mit anderen Künstlern, wie Peter Paul Rubens, an größeren Kompositionen zusammen. Snyders wurde in Antwerpen geboren und bei Pieter Brueghel dem Jüngeren und Hendrik van Balen ausgebildet. Im Jahr 1602 wurde er Meister der Lukasgilde. Sein Werk zeichnet sich durch seine dynamische Energie, realistische Details und dramatische Farbgebung aus. Snyders' Einfluss ist im Werk späterer Künstler wie Jan Fyt und Paul de Vos zu erkennen. „Cymon und Iphigenia“ zeigt eine Szene aus Boccaccios „Decameron“. Das Gemälde zeigt den Moment, in dem Cymon, ein grober und ungebildeter junger Mann, die schlafende Iphigenia und ihre Begleiterinnen entdeckt. Von ihrer Schönheit getroffen, verwandelt sich Cymon und wird zu einem raffinierten und kultivierten Menschen. Die Komposition zeigt Iphigenia und ihre Begleiterinnen, die in einer üppigen, bewaldeten Umgebung ruhen. Eine satyrartige Figur lugt hinter ihnen hervor. Cymon, in einfacher Kleidung, nähert sich mit einem Stab. Der Vordergrund ist mit einer Reihe von Objekten gefüllt, darunter Früchte, Kelche und Dekorationsgegenstände, die das Gefühl von Opulenz und Fülle des Gemäldes verstärken.
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Cymon und Iphigenia - Frans Snyders
Artist Biography
Frans Snyders
He was born in Antwerp in 1579 and studied under Pieter Brueghel the Younger, though his painting style owed more to Brueghel's brother Jan ("Velvet Brueghel"), whose talent for rendering textures left a permanent mark. He may also have trained under Hendrik van Balen, who later taught Anthony van Dyck. A trip to Italy in 1608 to 1609 took him to Rome and Milan, where Cardinal Federico Borromeo became his patron.
Back in Antwerp, Snyders began collaborating with Peter Paul Rubens, a partnership that lasted from the 1610s until Rubens's death in 1640. Their brushwork was so close that contemporaries struggled to distinguish their contributions in shared canvases. Snyders painted roughly sixty hunting scenes and animal pieces after Rubens's designs, and added animal and still-life passages to Rubens's figure compositions. After Rubens died, Snyders served as one of the appraisers of his estate.
In 1611 he married Margaretha de Vos, sister of the painters Cornelis and Paul de Vos. He became dean of the Guild of Saint Luke in 1628 and bought a house on the fashionable Keizerstraat. His market scenes, hunt paintings and kitchen still lifes were compositions of Baroque excess: heaped game, overflowing fruit, dogs lunging at boar and deer. He died childless in 1657, at seventy-seven, leaving his fortune to his sister, a beguine.
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Biografie des Künstlers
Frans Snyders
He was born in Antwerp in 1579 and studied under Pieter Brueghel the Younger, though his painting style owed more to Brueghel's brother Jan ("Velvet Brueghel"), whose talent for rendering textures left a permanent mark. He may also have trained under Hendrik van Balen, who later taught Anthony van Dyck. A trip to Italy in 1608 to 1609 took him to Rome and Milan, where Cardinal Federico Borromeo became his patron.
Back in Antwerp, Snyders began collaborating with Peter Paul Rubens, a partnership that lasted from the 1610s until Rubens's death in 1640. Their brushwork was so close that contemporaries struggled to distinguish their contributions in shared canvases. Snyders painted roughly sixty hunting scenes and animal pieces after Rubens's designs, and added animal and still-life passages to Rubens's figure compositions. After Rubens died, Snyders served as one of the appraisers of his estate.
In 1611 he married Margaretha de Vos, sister of the painters Cornelis and Paul de Vos. He became dean of the Guild of Saint Luke in 1628 and bought a house on the fashionable Keizerstraat. His market scenes, hunt paintings and kitchen still lifes were compositions of Baroque excess: heaped game, overflowing fruit, dogs lunging at boar and deer. He died childless in 1657, at seventy-seven, leaving his fortune to his sister, a beguine.
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