Schlacht bei Tannenberg – Jan Matejko
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Beschreibung
Ein monumentales Historienbild von Jan Matejko, das die Schlacht bei Tannenberg von 1410 mit intensiven Details und dramatischer Komposition darstellt.
Jan Matejko vollendete dieses monumentale Ölgemälde im Jahr 1878. Es stellt die Schlacht bei Tannenberg (1410) dar, einen Konflikt zwischen dem Königreich Polen und dem Großfürstentum Litauen gegen den Deutschen Orden. Die Komposition ist dicht und fängt die chaotische Energie mittelalterlicher Schlachten durch eine komplexe Anordnung von Figuren, Pferden und Waffen ein. Matejko konzentriert sich auf die psychologische Intensität der Teilnehmer. In der Mitte ist der litauische Großfürst Vytautas in einer roten Tunika abgebildet, die Arme befehlend erhoben. Links ist der polnische König Władysław II. Jagiełło dargestellt, obwohl er bei den eigentlichen historischen Ereignissen nicht physisch im Zentrum des Kampfgeschehens anwesend war. Matejko stellt dramatische Erzählung über strikte chronologische Genauigkeit und nutzt die Leinwand, um einen nationalen Mythos zu konstruieren. Das Gemälde zeichnet sich durch seine technische Präzision bei der Darstellung von Rüstungen, Textilien und Gesichtsausdrücken aus. Die Farbpalette wird von Erdtönen dominiert, durchsetzt vom Purpur der Banner und dem metallischen Glanz des Stahls. Der Himmel ist stürmisch, was das Gefühl von Dringlichkeit und Konflikt verstärkt. Das Werk befindet sich derzeit im Nationalmuseum in Warschau. Es bleibt ein hervorragendes Beispiel für die europäische Historienmalerei des 19. Jahrhunderts, in der Künstler versuchten, die nationale Identität durch die Darstellung vergangener militärischer Triumphe zu definieren. Die schiere Größe des Originalwerks ermöglicht ein immenses Detailreichtum, von den individuellen Ausdrücken der Soldaten bis zu den heraldischen Symbolen auf Schilden und Flaggen. Dieser Druck fängt die dynamische Bewegung und die dichte, vielschichtige Struktur der Originalkomposition ein und bietet einen Einblick in Matejkos akribische Herangehensweise an die historische Rekonstruktion.
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Schlacht bei Tannenberg – Jan Matejko
Artist Biography
Jan Matejko
Matejko was born in Krakow in 1838 to a Czech father and a half-German, half-Polish mother. Despite being only one-quarter Polish by blood, his household was fiercely patriotic: Polish books, portraits of Polish heroes, and a brother who followed General Jozef Bem into the Hungarian Revolution of 1848 (and died in battle). He enrolled at the Krakow Academy of Fine Arts at fourteen, studying under Wojciech Stattler. He never mastered a foreign language and struggled even with Polish, which made the public appearances demanded of him throughout his career an ordeal.
His ambition was to paint Polish history on a monumental scale. Stanczyk (1862) showed the royal jester alone with the news of a military defeat, a painting that reads as an editorial cartoon stretched to the size of a wall. Battle of Grunwald (1878) and Rejtan (1866) followed, each canvas an argument about national identity dressed as historical spectacle. Wilhelm von Kaulbach's method of "historical symbolism", which prioritised interpretation over documentary accuracy, shaped Matejko's approach. His brother Franciszek, a historian at the Jagiellonian Library, fed him archival detail.
As director of the Krakow School of Fine Arts, he trained over eighty students. Maurycy Gottlieb, Jacek Malczewski, Jozef Mehoffer and Stanislaw Wyspianski all passed through his studio; several became leading figures in the Young Poland movement, earning Matejko the title "Father of Young Poland". In 1887 he attended the opening of Queen Jadwiga's sarcophagus to sketch her skull for a portrait. He died in 1893, aged fifty-five.
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Jedes Solis-Stück wird auf Bestellung mit archivtauglichen Materialien in Galeriequalität gefertigt, die für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind.
- Giclée-Druck in Museumsqualität für satte, lichtbeständige Farben
- Mattes Fine-Art-Papier in Archivqualität, FSC-zertifiziert
- Mehrere Größen und Rahmenoptionen verfügbar
- Rahmen in Schwarz, Naturholz, dunklem Holz oder Weiß
- Gerahmte Drucke werden fertig zum Aufhängen geliefert
Pflege & Reinigung
Damit Ihr Kunstwerk optimal aussieht:
- Vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abstauben
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- Niemals flüssige Reiniger auf Druck- oder Leinwandoberflächen verwenden
- An einem trockenen Ort bei Raumtemperatur aufbewahren
- Drucke mit sauberen, trockenen Händen anfassen
Material & Größe
Museums-Giclée-Druck auf FSC-zertifiziertem, archivbeständigem, mattem Papier, wahlweise mit Rahmen oder als Leinwand.
- Papierformate: A4, A3, A2, A1, A0 und B2 (50×70 cm)
- Leinwand: XS (20×30 cm) bis Large (60×90 cm)
- Rahmen: Schwarz, Naturholz, dunkles Holz oder Weiß
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Biografie des Künstlers
Jan Matejko
Matejko was born in Krakow in 1838 to a Czech father and a half-German, half-Polish mother. Despite being only one-quarter Polish by blood, his household was fiercely patriotic: Polish books, portraits of Polish heroes, and a brother who followed General Jozef Bem into the Hungarian Revolution of 1848 (and died in battle). He enrolled at the Krakow Academy of Fine Arts at fourteen, studying under Wojciech Stattler. He never mastered a foreign language and struggled even with Polish, which made the public appearances demanded of him throughout his career an ordeal.
His ambition was to paint Polish history on a monumental scale. Stanczyk (1862) showed the royal jester alone with the news of a military defeat, a painting that reads as an editorial cartoon stretched to the size of a wall. Battle of Grunwald (1878) and Rejtan (1866) followed, each canvas an argument about national identity dressed as historical spectacle. Wilhelm von Kaulbach's method of "historical symbolism", which prioritised interpretation over documentary accuracy, shaped Matejko's approach. His brother Franciszek, a historian at the Jagiellonian Library, fed him archival detail.
As director of the Krakow School of Fine Arts, he trained over eighty students. Maurycy Gottlieb, Jacek Malczewski, Jozef Mehoffer and Stanislaw Wyspianski all passed through his studio; several became leading figures in the Young Poland movement, earning Matejko the title "Father of Young Poland". In 1887 he attended the opening of Queen Jadwiga's sarcophagus to sketch her skull for a portrait. He died in 1893, aged fifty-five.
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