




1836–1912 · Belgisch
Lawrence Alma-Tadema
- neopompejanisch

Bedeutende Werke
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Kunstdrucke von Lawrence Alma-Tadema
Von Hand veredelte Archivdrucke aus dem Werk von Lawrence Alma-Tadema.
Unconscious Rivals - Sir Lawrence Alma-Tadema
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Venantius Fortunatus Reading His Poems to Radegonda - Sir Lawrence Alma-Tadema
Ab £28,00
A Foregone Conclusion - Sir Lawrence Alma-Tadema
Ab £28,00
In the Tepidarium - Sir Lawrence Alma-Tadema
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A Roman Studio - Sir Lawrence Alma-Tadema
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A Sculpture Gallery in Rome at the Time of Agrippa - Sir Lawrence Alma-Tadema
Ab £28,00
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Alle Kunstdrucke von Lawrence Alma-Tadema ansehen →Häufig gestellte Fragen
Welches ist das bekannteste Werk von Lawrence Alma-Tadema?
Lawrence Alma-Tadema schuf während seiner Laufbahn viele beliebte Gemälde. Einige davon werden regelmässig als Drucke reproduziert. Daher lässt sich nur schwer ein einzelnes „berühmtestes“ Werk bestimmen. *The Roses of Heliogabalus* (1888) zählt sicherlich zu seinen bekanntesten Gemälden. Es zeigt eine fiktionalisierte Szene aus dem Leben des römischen Kaisers Elagabalus. Der Kaiser erstickt seine Gäste mit einem Schauer von Rosenblättern, die von oben herabfallen. Das Gemälde wird für seine Darstellung von Hedonismus und Dekadenz sowie für sein technisches Können bewundert. Ein weiteres sehr beliebtes Werk ist *A Favourite Custom* (1909). Es zeigt Frauen, die in einem Marmorbecken baden. Komposition, Farbe und Lichteffekte veranschaulichen Alma-Tademas technische Fähigkeiten. Das klassische Umfeld und Thema sind typisch für sein Werk. *The Finding of Moses* (1904) ist ein weiteres bedeutendes Gemälde. Es stellt eine Szene aus der biblischen Geschichte von Moses dar, den die Tochter des Pharaos findet. Alma-Tadema schuf es ursprünglich für den Kunstsammler George W Vanderbilt. Später war das Gemälde eine Zeit lang verschollen, bevor es 1960 wieder auftauchte.Was sollte ich über die Drucke von Lawrence Alma-Tadema wissen?
Lawrence Alma-Tadema war kein Präraffaelit, doch seine Laufbahn fiel mit der Beliebtheit ihrer Drucke zusammen. Die Präraffaeliten nutzten Drucke, um ihren Stil einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Sie schufen eigene Radierungen, Buchillustrationen und autorisierte Reproduktionsstiche ihrer Werke. In Galerien ausgestellte Gemälde zogen große Menschenmengen und Berichterstattung in der Presse an. Diese Beliebtheit steigerte die Nachfrage nach Reproduktionen, die erschwinglicher waren als Originalgemälde. Ausstellungen wurden organisiert, um den Verkauf von Stichen im Abonnement zu fördern. Die Presse trug dazu bei, dass diese Stiche zu einem festen Bestandteil des britischen Bürgertums wurden. Abonnenten kamen aus allen Gesellschaftsschichten. Arbeiter kauften Drucke von Holman Hunts Christ in the Carpenter’s Shop, und Paare suchten romantische Motive von Millais. Bewunderer von Hunts The Light of the World machten es zu einem der meistverkauften präraffaelitischen Drucke. Präraffaelitische Drucke sind bis heute ein soziales und künstlerisches Zeugnis. Spätere Weggefährten der Präraffaeliten nutzten Stiche, um ihre Laufbahnen zu fördern, und führten den Stil ins 20. Jahrhundert weiter.Welchem Stil oder welcher Kunstströmung gehörte Lawrence Alma-Tadema an?
Lawrence Alma-Tadema (geboren 1836 in Dronrijp in den Niederlanden, gestorben 1912 in Wiesbaden) war ein in den Niederlanden geborener Maler, der sich 1870 in England niederließ. Er wird mit der Historienmalerei und dem Neoklassizismus in Verbindung gebracht. Seine Werke zeigten häufig Szenen aus dem antiken römischen, griechischen und ägyptischen Leben und spiegelten sein Interesse an Archäologie und Sozialgeschichte wider. Diese Gemälde waren in der viktorianischen Gesellschaft sehr beliebt. Alma-Tadema wollte die Antike durch fantasievolle Rekonstruktionen der römischen Gesellschaft zugänglich machen. Ein Beispiel ist sein 1870 entstandenes Ölgemälde The Vintage Festival, das einen römischen religiösen Ritus zu Ehren des Weingottes rekonstruiert. Gemälde wie A Coign of Vantage (1895) zeigen sein Können in Perspektive und der detailreichen Wiedergabe von Stoffen, Marmor und Bronze. Alma-Tadema übertrug die fiktional-historische Erzählung Pompejis in die bildende Kunst. Außerdem erhielt er Aufträge für Bühnenbilder, insbesondere für Sir Henry Irvings Inszenierung von Coriolanus aus dem Jahr 1901.Welche Techniken oder Materialien verwendete Lawrence Alma-Tadema?
Alma-Tadema, ein niederländischer Maler, der sich in England niederliess, erlangte Anerkennung für seine detailreichen Darstellungen des antiken römischen, griechischen und ägyptischen Lebens. Seine Gemälde zeigen häufig Marmor, Stoffe und Bronze, die mit grosser Detailgenauigkeit wiedergegeben sind. Sein technisches Können zeigt sich in seiner Perspektive und darin, wie er Höhe und warmes Sonnenlicht vermittelt. Sein Erfolg ermöglichte ihm die Arbeit an Theaterentwürfen, darunter Sir Henry Irvings Inszenierung von *Coriolanus* am Lyceum Theatre in London im Jahr 1901. Über seine Atelierpraxis gibt es nur wenige konkrete Angaben; eine Analyse britischer Künstler derselben Zeit (1775–1875) zeigt jedoch verbreitete Techniken. Viele Künstler verwendeten weisse Grundierungen, um die Leuchtkraft zu steigern; möglicherweise tat dies auch Alma-Tadema. Auch neu verfügbare, industriell hergestellte Pigmente waren bei britischen Künstlern dieser Zeit verbreitet.Wofür war Lawrence Alma-Tadema bekannt?
Lawrence Alma-Tadema, ein in den Niederlanden geborener Künstler, der nach britischen Maltraditionen ausgebildet wurde, ist für seine Gemälde der klassischen Antike bekannt. Nach seinen Flitterwochen in Pompeji wandte er sich 1865 von mittelalterlichen und ägyptischen Motiven römischen Themen zu. Durch fantasievolle Rekonstruktionen der römischen Gesellschaft wollte Alma-Tadema die Antike vertraut erscheinen lassen. Sein Gemälde *Glaucus and Nydia* von 1867 bezieht sich auf Edward Bulwer-Lyttons Roman *The Last Days of Pompeii*. Archäologische Schauplätze nutzte er, um gesellschaftliche Bräuche darzustellen, etwa in *The Vintage Festival* (1870). Das Werk zeigt einen römischen religiösen Ritus zu Ehren des Weingottes, bei dem eine Priesterin die Feiernden in einer Prozession anführt. Alma-Tademas Gemälde enthalten häufig archäologisch präzise Schauplätze. In *The Vintage Festival* nahm er die 1863 entdeckte Statue des Augustus von Prima Porta auf. Auch *An Audience at Agrippa’s* (1875) zeigt die Statue als beherrschendes Element. Mit Bezügen zu Pompeji erzeugen seine Gemälde einen Eindruck von Pracht und Luxus und verorten die dargestellte Zeit und den Ort.Wann lebte und arbeitete Lawrence Alma-Tadema?
Lawrence Alma-Tadema wurde am 8. Januar 1836 in Dronrijp in den Niederlanden geboren. Er war mehr als fünf Jahrzehnte als Maler tätig, bis zu seinem Tod am 25. Juni 1912 in Wiesbaden. Seine frühe künstlerische Ausbildung erhielt Alma-Tadema an der Königlichen Akademie von Antwerpen, wo er bei Gustaf Wappers studierte. Später arbeitete er in den Ateliers von Louis Jan de Taeye und Henri Leys. Seine erste bedeutende Anerkennung erhielt er 1862 auf der Internationalen Ausstellung in London. 1863 heiratete er Anna Cornelia de Greef; sie hatten drei Kinder. Nach Annas Tod 1869 heiratete er 1871 Laura Theresa Epps, die ebenfalls Malerin wurde. 1870 zog Alma-Tadema wegen des Deutsch-Französischen Krieges nach England, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Er wurde einer der erfolgreichsten Maler Grossbritanniens. Zu seinen zahlreichen Ehrungen gehörten die Mitgliedschaft in der Royal Academy 1879 und die Ernennung zum Ritter 1899.Wo kann ich Werke von Lawrence Alma-Tadema sehen?
Gemälde von Lawrence Alma-Tadema befinden sich in vielen öffentlichen Sammlungen. Dazu gehören Museen in Europa und Nordamerika sowie einige Privatsammlungen. Im Vereinigten Königreich sind wichtige Bestände seiner Werke im Victoria and Albert Museum, in der Guildhall Art Gallery und in der Walker Art Gallery in Liverpool zu finden. Weitere britische Galerien mit Werken Alma-Tademas sind die Manchester Art Gallery, der Birmingham Museums Trust und die Lady Lever Art Gallery. Ausserhalb Grossbritanniens befinden sich bedeutende Bestände im Metropolitan Museum of Art in New York, im Clark Art Institute in Williamstown, Massachusetts, und im J. Paul Getty Museum in Los Angeles. Zu den europäischen Museen zählen das Musée d'Orsay in Paris, die Neue Pinakothek in München und das Fries Museum in Leeuwarden in den Niederlanden. Seine Gemälde werden regelmässig versteigert; Sammler sollten daher auch Auktionshauskataloge konsultieren. Zu den grossen Auktionshäusern, die seine Werke angeboten haben, gehören Sotheby's und Christie's. Solche Verkäufe können beeinflussen, welche Werke öffentlich zu sehen sind.Woher stammte Lawrence Alma-Tadema?
Lawrence Alma-Tadema wurde in Dronrijp in der niederländischen Provinz Friesland geboren. Er stammte aus einer Familie mit juristischem Hintergrund; sein Vater war Notar. Bei der Taufe erhielt er den Namen Lourens Alma Tadema. Als er britischer Staatsbürger wurde, nahm er später „Lawrence“ als Vornamen an. „Alma“ war kein zweiter Vorname, sondern sein Familienname, den er ohne Bindestrich führte. Er nahm ihn in seine berufliche Signatur auf, damit sein Name am Anfang von Ausstellungskatalogen aufgeführt wurde und mehr Aufmerksamkeit erhielt. Obwohl Alma-Tadema in den Niederlanden geboren wurde, verbrachte er einen bedeutenden Teil seiner Laufbahn in England. 1870 zog er nach London und lebte dort bis zu seinem Tod 1912. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er in den Niederlanden und Belgien; er studierte an der Königlichen Akademie von Antwerpen.Wen beeinflusste Lawrence Alma-Tadema?
Lawrence Alma-Tademas Werk beeinflusste das Theaterbühnenbild. Er wirkte an Produktionen mit Schauplatz Griechenland oder Rom mit. Viktorianische Kritiker verglichen seine Gemälde, die archäologische Details, Gefühl und Atmosphäre verbanden, mit den Höfen des Crystal Palace. Diese Rekonstruktionen waren in der Kultur des späten 19. Jahrhunderts ein naheliegender Vergleichspunkt für andere Rekonstruktionen. Alma-Tadema wollte die Römer als Menschen wie uns selbst darstellen. Später liessen sich die amerikanischen Filmregisseure Cecil B. DeMille und D. W. Griffith von seinen Gemälden zu Bühnenbildern inspirieren. So basiert die Szene des „triumphalen Einzugs Caesars in Rom“ in DeMilles Film *Cleopatra* von 1934 auf Alma-Tademas Gemälde *Spring* von 1894. Das zeigt, wie Deutungen der Vergangenheit eine eigene Wirklichkeit gewinnen können, wenn sie in neue Darstellungen der Antike einfliessen.Wer beeinflusste Lawrence Alma-Tadema?
Die künstlerische Entwicklung von Lawrence Alma-Tadema wurde von mehreren Einflüssen geprägt, beginnend mit seiner frühen Ausbildung in den Niederlanden. 1852 studierte er an der Königlichen Akademie in Antwerpen, wo er bei Gustaf Wappers und später bei Nicaise de Keyser lernte. Diese akademischen Maler vermittelten Alma-Tadema eine solide Grundlage im Zeichnen und in historischen Themen. Auch sein Umzug nach London im Jahr 1870 prägte seinen Stil. Dort begegnete er Werken präraffaelitischer Künstler wie Edward Burne-Jones und John Everett Millais. Ihre Liebe zum Detail und die literarischen Themen sprachen Alma-Tademas eigenen Neigungen an. Sein bedeutendster Einfluss war jedoch sein Interesse an der klassischen Antike. Er studierte archäologische Funde eingehend und nutzte sie, um seine Darstellungen des römischen und griechischen Lebens möglichst genau zu gestalten. Diese Hingabe an historische Authentizität wurde zu einem Kennzeichen seines Werks und unterschied ihn von vielen Zeitgenossen. Seine Gemälde entwerfen ein detailreiches Bild der Antike und spiegeln sein Studium der Quellen wider.Warum sind die Werke von Lawrence Alma-Tadema heute wichtig?
Lawrence Alma-Tadema (geboren 1836 in Dronrijp in den Niederlanden; gestorben 1912 in Wiesbaden) machte sich in der britischen Maltradition einen Namen. Zunächst malte er mittelalterliche und ägyptische Themen; nach einem Besuch in Pompeji wandte er sich 1865 der klassischen Welt zu. Mit seinen Gemälden wollte er die antike Vergangenheit durch imaginative Rekonstruktionen der römischen Gesellschaft vertraut machen. In archäologischen Umgebungen erkundete er gesellschaftliche Bräuche, etwa in *The Vintage Festival* (1870). Das Werk zeigt einen römischen religiösen Ritus zu Ehren des Weingottes und stellt Priesterin, Gläubige und Diener mit grosser Sorgfalt dar. Alma-Tademas Gemälde des römischen, griechischen und ägyptischen Lebens waren in der viktorianischen Gesellschaft beliebt und zeugten zugleich von seinem Wissen über Archäologie und Sozialgeschichte. Er erhielt Aufträge für Theaterentwürfe, darunter Sir Henry Irvings Inszenierung von *Coriolanus* 1901. Seit dem späten Jahrzehnt der 1990er-Jahre haben Kunsthistoriker seinem Werk neue Aufmerksamkeit gewidmet und betrachten es nun als ernsthafte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, statt es als blosse reizvolle Bilder abzutun. Seine Gemälde beeinflussten das frühe Kino; Cecil B. DeMilles Bühnenbilder griffen Anregungen von Alma-Tadema auf.







