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Han van Meegeren
1889–1947 · Niederländisch

Han van Meegeren

Han van Meegeren war Maler und Kunstfälscher aus dem Königreich der Niederlande. Er lebte von 1889 bis 1947. Zu seinen bekannten Werken gehört „Twee kinderen“.

Porträt von Han van Meegeren

Biografie

Solis Prints bietet Kunstdrucke seiner Werke an, darunter Cisterspelende vrouw, Map with Documents and Fragments Pertaining to Malle Babbe, The Washing of the Feet, Untitled (Portrait of a Young Woman) und Woman Reading Sheet Music.

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Kunstdrucke von Han van Meegeren

Von Hand veredelte Archivdrucke aus dem Werk von Han van Meegeren.

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Häufig gestellte Fragen

  • Welches ist das bekannteste Werk von Han van Meegeren?
    Han van Meegeren ist vor allem für seine Kunstfälschungen bekannt, weniger für eigene Originalwerke. Seine berühmteste Fälschung ist *The Supper at Emmaus*, ein Gemälde, das er im Stil von Johannes Vermeer schuf. In den 1930er Jahren verbrachte Van Meegeren sechs Jahre damit, seine Fälschungstechnik zu perfektionieren. Er beschaffte Leinwand und Pigmente aus dem 17. Jahrhundert und verwendete Bakelit als Bindemittel, um das Aussehen eines alten Ölgemäldes nachzuahmen. Anschließend erhitzte er das Gemälde im Ofen, um Craquelé zu erzeugen. Die Komposition beruhte auf Caravaggios *Supper at Emmaus*. Der Vermeer-Experte Abraham Bredius erklärte *The Supper at Emmaus* 1937 zu einem echten Vermeer. Das Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam erwarb es. Van Meegerens Fälschungen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg noch berüchtigter. Er wurde festgenommen, weil er einen Vermeer, *Christ and the Woman Taken in Adultery*, an den deutschen Bankier Alois Miedl verkauft hatte, der ihn anschließend an Hermann Göring weiterverkaufte. Um einer Anklage wegen Kollaboration zu entgehen, gestand Van Meegeren die Fälschung dieses Gemäldes sowie mehrerer weiterer „Vermeers“ und „Pieter de Hoochs“. Unter Überwachung malte er sogar einen weiteren falschen Vermeer, *The Twelve-Year-Old Jesus at the Temple*. Obwohl er zunächst als Held galt, weil er die Nazis getäuscht hatte, wurde er bald wegen Betrugs und Fälschung angeklagt.
  • Was sollte ich über die Drucke von Han van Meegeren wissen?
    Han van Meegeren (1889-1947) ist heute als geschickter Kunstfälscher bekannt. Obwohl er Druckgrafiken anfertigte, ist er vor allem für gefälschte Gemälde bekannt, die Meistern des niederländischen Goldenen Zeitalters zugeschrieben wurden. 1937 wurde sein Gemälde *Christ and the Disciples at Emmaus* als wiederentdeckter Johannes Vermeer gefeiert. Bedeutende Persönlichkeiten der niederländischen Kunstwelt bestätigten seine Echtheit, darunter Dr A. Bredius, ein bekannter Experte für niederländische Malerei. Auch andere Experten wie Dr A.B. de Vries (Direktor des Mauritshuis), Dr G. Knuttel Wzn (Direktor des Haags Gemeentemuseum) und D. Hannema (Direktor des Boijmans Museum) unterstützten die Zuschreibung. Kritiker bezeichneten es als Meisterwerk. Das Boijmans Museum kaufte es für 540.000 Gulden. Van Meegeren fälschte auch *The Last Supper*, das 1941 auftauchte. D.C. Röell (Direktor des Stedelijk Museum Amsterdam), Dr A.F.E. van Schendel, Dr C.M.A.A. Lindeman (Direktoren des Rijksmuseum) und erneut Hannema schrieben es Vermeer zu. Technische Experten, darunter Dr A.M. de Wild, bestätigten, dass Farbe und Leinwand aus dem 17. Jahrhundert stammten. Nach dem Zweiten Weltkrieg gestand Van Meegeren die Fälschungen. Er malte sogar unter polizeilicher Aufsicht einen „Johannes Vermeer“. Er wurde 1947 verurteilt.
  • Welchem Stil oder welcher Kunstströmung gehörte Han van Meegeren an?
    Han van Meegeren wird keiner bestimmten Kunstbewegung zugeordnet. Bekannt ist er vor allem als geschickter Kunstfälscher. Er ahmte erfolgreich die Stile verschiedener Künstler nach, besonders die von Johannes Vermeer und Pieter de Hoogh. Seine berühmteste Fälschung war *Christ and the Disciples at Emmaus*, das führende Kunstexperten, darunter Dr A. Bredius, zunächst Vermeer zuschrieben. Van Meegerens Fälschungen täuschten prominente Persönlichkeiten der niederländischen Kunstwelt, darunter Direktoren bedeutender Museen wie des Mauritshuis, des Haags Gemeentemuseum und des Boijmans Museum. Diese Experten lobten und erwarben seine Werke, weil sie sie für echte altniederländische Gemälde hielten. Van Meegerens Fähigkeit, Techniken und Materialien der Meister des 17. Jahrhunderts überzeugend nachzubilden, ermöglichte es ihm, Sammler und Experten gleichermaßen zu täuschen. Der Skandal um seine Fälschungen weckte Zweifel an den Prüfmethoden der Kunstexperten und an der möglichen Anfälligkeit des niederländischen Kunstmarkts.
  • Welche Techniken oder Materialien verwendete Han van Meegeren?
    Han van Meegerens Techniken umfassten ein komplexes Verfahren, mit dem er seinen Fälschungen ein gealtertes Aussehen verlieh. Er begann mit einer alten Leinwand, oft einer, von der ein weniger bedeutendes Gemälde der betreffenden Zeit entfernt worden war. Anschließend trug er eine mit Bleiweiß hergestellte Grundierung auf und bildete damit den Untergrund nach, den niederländische Meister des 17. Jahrhunderts verwendeten. Van Meegeren mischte seine Farben selbst, indem er Pigmente in Öl verrieb, und fügte manchmal Zutaten hinzu, um Trocknungszeit und Textur zu beeinflussen. Um das Craquelé, die feinen Risse gealterter Farbe, nachzuahmen, setzte er verschiedene Methoden ein. Bei einer davon trug er die Farbschicht mit einer Mischung aus Phenol-Formaldehydharz auf und erhitzte das fertige Gemälde anschließend im Ofen, um die Oberfläche zu härten und das Rissnetz zu erzeugen. Danach rollte er die Leinwand über einen Zylinder, um die Risse zu verstärken. Schließlich rieb er Tusche in das Craquelé, um die über Jahrhunderte entstandene Schmutzablagerung nachzuahmen und die Illusion eines alten Gemäldes zu vervollständigen.
  • Wofür war Han van Meegeren bekannt?
    Han van Meegeren (1889-1947) war ein niederländischer Maler und Kunstfälscher. Obwohl er als Maler einigen Erfolg hatte, fühlte er sich nicht ausreichend gewürdigt. Bekannt ist er vor allem für seine geschickten Fälschungen von Malern des niederländischen Goldenen Zeitalters, insbesondere Johannes Vermeer und Pieter de Hooch. Van Meegerens erfolgreichste Fälschung war *The Supper at Emmaus*, das der Kunstexperte Abraham Bredius 1937 als echten Vermeer pries. Das Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam kaufte es für eine hohe Summe. Weitere vermeintliche Vermeers folgten und wurden von Sammlern und Museen gekauft, manchmal um ihren Verkauf an die einmarschierenden deutschen Truppen zu verhindern. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Van Meegeren wegen Kollaboration festgenommen, weil er einen Vermeer an Hermann Göring verkauft hatte. Um eine lange Haftstrafe zu vermeiden, gestand er die Fälschungen und führte seine Technik vor, indem er in Haft *Jesus among the Doctors* malte. Er wurde 1947 wegen Fälschung verurteilt, starb jedoch kurz darauf.
  • Wann lebte und arbeitete Han van Meegeren?
    Han (oder Henricus Antonius) van Meegeren wurde 1889 geboren und starb Ende 1947. Er war seit den frühen 1920er Jahren als Kunstfälscher tätig, hatte sich jedoch schon in der Schule für die niederländischen Alten Meister begeistert. Sein Vater bestand auf einer Ausbildung zum Architekten. 1913 brach Van Meegeren jedoch nach sechs Jahren sein Architekturstudium ab und schrieb sich an der Kunstakademie in Den Haag ein, um sich zum Maler ausbilden zu lassen. Er verließ die Kunstakademie 1914. 1932 zog Van Meegeren nach Südfrankreich, wo er seine Techniken perfektionierte. Nach sechs Jahren Vorbereitung begann er mit seinem Meisterwerk der Fälschung, *The Supper at Emmaus*. Ende Mai 1945, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde Van Meegeren in Holland als mutmaßlicher Kollaborateur festgenommen. Er wurde wegen Betrugs und Kunstfälschung angeklagt und im Oktober 1947 in Amsterdam deswegen vor Gericht gestellt. Er starb Ende 1947 an einem Herzinfarkt, kurz bevor er seine Strafe antreten sollte.
  • Wo kann ich Werke von Han van Meegeren sehen?
    Han van Meegerens Fälschungen waren so überzeugend, dass viele in bedeutende Sammlungen gelangten. *Christ and the Disciples at Emmaus* wurde vom Boijmans Museum für 540.000 Gulden gekauft. D.G. van Beuningen nahm *The Last Supper* für 1.600.000 Gulden in seine private Sammlung auf. Nachdem van Meegeren 1947 entlarvt worden war, dürften diese Werke aus der Ausstellung entfernt worden sein. Um Gemälde von Künstlern zu sehen, deren Werke van Meegeren fälschte, können Sie das Rijksmuseum Vincent van Gogh (Amsterdam) oder das Rijksmuseum Kröller-Müller (Otterlo) besuchen. Auch das Boston Museum of Fine Arts, das Chicago Art Institute, das Cleveland Museum of Art und das Metropolitan Museum of Art (New York) besitzen entsprechende Werke. Weitere Museen sind die National Gallery (Washington, D.C.) und das Philadelphia Museum of Art.
  • Woher stammte Han van Meegeren?
    Han van Meegeren war Niederländer. Er wurde 1889 geboren und ließ sich in Den Haag zum Maler ausbilden, wo er sich 1913 nach dem Abbruch seines Architekturstudiums an der Kunstakademie einschrieb. Er erzielte einen frühen Erfolg mit einem Preis für ein Gemälde des Innenraums der Laurenskerk in Rotterdam. Trotz anfänglicher Nachfrage nach seinen Porträts bezeichneten Kritiker seine Arbeiten als nachahmend. In den 1920er Jahren wandte sich van Meegeren der Fälschung zu. Er wurde geschickt darin, Werke im Stil niederländischer Alter Meister zu schaffen und dabei zeitgenössisch authentische Materialien zu verwenden. 1945, nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde van Meegeren festgenommen, weil er einen vermeintlichen Vermeer an den deutschen Bankier Alois Miedl verkauft hatte, der ihn anschließend an Hermann Göring weiterverkaufte. Um einer Anklage wegen Kollaboration mit den Nazis zu entgehen, gestand van Meegeren, dass das Gemälde Christ and the Woman Taken in Adultery eine Fälschung war. Er gestand außerdem, mehrere weitere „Vermeers“ und „de Hooghs“ gefälscht zu haben, die seit 1937 aufgetaucht waren. Unter polizeilicher Aufsicht malte er sogar einen weiteren falschen Vermeer, um sein Können zu beweisen. Die anfängliche Anklage wegen Kollaboration wurde fallengelassen. 1947 wurde er dann wegen Betrugs und Fälschung vor Gericht gestellt und zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, starb jedoch, bevor er die Strafe antreten konnte.
  • Wen beeinflusste Han van Meegeren?
    Han van Meegeren beeinflusste weniger Künstler, als dass er Experten täuschte. Bekannt ist er für seine Fälschungen von Malern des niederländischen Goldenen Zeitalters, besonders Johannes Vermeer. 1937 erklärte der niederländische Kunstexperte Abraham Bredius van Meegerens *Christ and the Disciples at Emmaus* zu einem echten Vermeer. Andere Fachleute, darunter Direktoren des Mauritshuis, des Haags Gemeentemuseum und des Boijmans Museum, unterstützten diese Zuschreibung. Auch Kunstkritiker lobten das Werk. Van Meegerens *The Last Supper*, das 1941 auftauchte, wurde ebenfalls Vermeer zugeschrieben, sowohl von Museumsdirektoren des Stedelijk Museum Amsterdam und des Rijksmuseum als auch von Experten, die bestätigten, dass Farbe und Leinwand aus dem 17. Jahrhundert stammten. Aufgrund dieser Echtheitsbestätigungen kauften angesehene Sammlungen die Gemälde für beträchtliche Summen. *Christ and the Disciples at Emmaus* wurde vom Boijmans Museum für 540.000 Gulden gekauft, während *The Last Supper* für 1.600.000 Gulden in eine Privatsammlung aufgenommen wurde. Der Skandal offenbarte die Fehlbarkeit von Kunstzuschreibungen und weckte Sorgen um den niederländischen Kunsthandel. Nach van Meegerens Verurteilung 1947 behaupteten manche, sie hätten die Fälschungen stets vermutet; vor seinem Geständnis hatten jedoch nur wenige solche Zweifel geäußert.
  • Wer beeinflusste Han van Meegeren?
    Han van Meegerens künstlerische Einflüsse sind komplex. Bekannt ist er vor allem für seine Fälschungen von Malern des niederländischen Goldenen Zeitalters, besonders Johannes Vermeer. Der Kunsthändler und Kritiker H. P. Bremmer spielte eine Rolle in van Meegerens früher Laufbahn. Bremmer bot sowohl Unterstützung als auch scharfe Kritik, was nach Ansicht mancher zu van Meegerens späterem Groll gegen das Kunstestablishment beitrug. Neben Vermeer scheint van Meegeren sich auch von anderen Künstlern dieser Epoche inspirieren gelassen zu haben, darunter Frans Hals und Pieter de Hooch. Diese Maler waren wie Vermeer auf Genreszenen und häusliche Innenräume spezialisiert. Van Meegeren scheint sich auch an Künstlern wie Gerard ter Borch, Gabriel Metsu und Eglon van der Neer orientiert zu haben.
  • Wer war Han van Meegeren?
    Han van Meegeren (1889-1947) war ein niederländischer Kunstfälscher. Obwohl er als Maler einigen Erfolg hatte, wurde er durch seine bemerkenswert überzeugenden Nachahmungen niederländischer Meister des Goldenen Zeitalters berüchtigt, insbesondere Johannes Vermeer und Pieter de Hooch. Van Meegerens Fälschungen täuschten prominente Kunstexperten und Sammler. 1937 bestätigte der Vermeer-Experte Abraham Bredius die Echtheit von Van Meegerens *Christ and the Disciples at Emmaus*. Das Boijmans Museum erwarb es für eine beträchtliche Summe. Ebenso schrieben Experten *The Last Supper*, das 1941 auftauchte, Vermeer zu. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Van Meegeren festgenommen, weil er einen vermeintlichen Vermeer, *Christ and the Woman Taken in Adultery*, an Hermann Göring verkauft hatte. Niederländisches Kulturerbe mit dem Feind zu handeln, galt als Kollaboration und war eine schwere Straftat. Um einer Bestrafung zu entgehen, gestand Van Meegeren, dass das Gemälde eine Fälschung war, eine von mehreren, die er geschaffen hatte. Als Beweis malte er unter Aufsicht *The Twelve-Year-Old Jesus at the Temple*. Obwohl die Anklage wegen Kollaboration fallengelassen wurde, wurde Van Meegeren 1947 wegen Betrugs und Fälschung vor Gericht gestellt. Experten stellten fest, dass seine Gemälde moderne Materialien enthielten, darunter Bakelit. Er wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, starb aber kurz darauf. Seine Fälschungen faszinieren weiterhin; eine erzielte 1995 bei einer Auktion in Paris einen Preis, der weit über dem einer gewöhnlichen Kopie lag.
  • Warum sind die Werke von Han van Meegeren heute wichtig?
    Han van Meegerens Fälschungen sind bedeutend, weil sie die Fehlbarkeit kunsthistorischer Expertise und die Möglichkeit der Täuschung auf dem Kunstmarkt offenlegten. Sein Fall weckte Sorgen um die Integrität des niederländischen Kunsthandels und dessen internationalen Ruf. Van Meegeren gestand 1945, dass mehrere Vermeer und de Hoogh zugeschriebene Gemälde seine eigenen Arbeiten waren. Dazu gehörten Christ and the Disciples at Emmaus, vom Boijmans Museum für 540.000 Gulden erworben, und The Last Supper, das der Rotterdamer Hafenbaron D.G. van Beuningen für 1.600.000 Gulden in seine private Sammlung aufgenommen hatte. Führende niederländische Kunstexperten hatten die Echtheit dieser Werke bestätigt, darunter Direktoren bedeutender Museen wie des Mauritshuis, des Haags Gemeentemuseum, des Stedelijk Museum Amsterdam und des Rijksmuseum. Die Enthüllung, dass diese Experten getäuscht worden waren und angesehene Sammlungen Fälschungen erworben hatten, löste Bestürzung aus. Die Behörden sorgten sich darum, künftige Täuschungen zu verhindern. Van Meegerens Fähigkeit, Stil und Materialien der Meister des 17. Jahrhunderts überzeugend nachzuahmen und sogar unter polizeilicher Aufsicht einen „Vermeer“ zu malen, zeigte, wie schwierig die Unterscheidung echter Kunstwerke von Fälschungen ist. Die Affäre führte zu einer Überprüfung von Zuschreibungsmethoden und der Rolle von Expertenmeinungen in der Kunstwelt.

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