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Miravan von De Wain Valentine
Jane, Countess of Harrington von De Wain Valentine
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Georgiana, Duchess of Devonshire von De Wain Valentine
A Philosopher Shewing an Experiment on the Air Pump von De Wain Valentine
Sir Joshua Reynolds von De Wain Valentine
A Youth Rescued from a Shark von De Wain Valentine
Prince Rupert von De Wain Valentine
1936–2022 · Amerikanisch[2]

De Wain Valentine

Das Werk, das De Wain Valentines Laufbahn prägte, ging auf ein Problem zurück, das niemand sonst lösen konnte. 1966[2] entwickelte er in seinem Atelier in Los Angeles gemeinsam mit einem Chemieingenieur eine eigene Harzrezeptur, die er Valentine MasKast Resin nannte. Damit konnte er erstmals monumentale Polyesterskulpturen gießen, die weit über die Grenze von fünfzig Pfund seiner frühen Versuche hinausgingen. Die großen transparenten Scheiben und Säulen fingen das Licht ein und brachen es auf beinahe atmosphärische Weise. So wurde er zu einer zentralen Figur der kalifornischen Light-and-Space-Bewegung.

In 2 Museen vertreten[1]Wikipedia4 Quellen

Porträt von De Wain Valentine

Biografie

Valentine wurde 1936[2] in Fort Collins, Colorado, geboren und studierte an der University of Colorado, Boulder, wo er mit Richard Diebenkorn arbeitete. Diesem Maler schrieb er zu, seinen Blick auf die Farbe gelenkt zu haben. Er zog 1965[2] nach Los Angeles und stellte innerhalb von drei Jahren in der Ace Gallery aus. Seine erste Einzelausstellung 1968 zog sofort Aufmerksamkeit auf sich, und Werke wie Double Pyramid (1968) und Diamond Column (1978) gelangten in bedeutende Sammlungen, darunter MoMA, Norton Simon Museum und Denver Art Museum. Eine kleine Harzscheibe wurde 2011 bei einer Auktion für $32.500 verkauft; seine monumentalen Werke erzielten seither zwischen $500.000 und $1 Million.

Um 1979[2] wechselte Valentine zu Glas, einem weiteren Material für die subtilen optischen Verwandlungen, die er seit den 1960er Jahren verfolgte. 1980 erhielt er ein Guggenheim-Stipendium, und 1989 entwarf er die Governor's Awards for the Arts für Kalifornien. Eine große Retrospektive bei Hauser & Wirth 2018 bestätigte seine Stellung im Kanon des Minimalismus der Westküste. Er starb am 20. Februar 2022[2] im Alter von 86 Jahren.

Zeitleiste

  1. 1936In Fort Collins, Colorado, geboren.
  2. 1965Zog nach Los Angeles.
  3. 1966Entwickelte gemeinsam mit einem Chemieingenieur das Harz Valentine MasKast Resin.
  4. 1968Hatte seine erste Einzelausstellung und schuf „Double Pyramid“.
  5. 1978Schuf „Diamond Column“.
  6. 1979Ging zur Arbeit mit Glas über.
  7. 1980Erhielt ein Guggenheim Fellowship.
  8. 1989Entwarf die Governor's Awards for the Arts für Kalifornien.
  9. 2018Bei Hauser & Wirth fand eine große Retrospektive statt.
  10. 2022Starb am 20. Februar im Alter von 86 Jahren.

Wo man De Wain Valentine sehen kann

1 Museum weltweit.

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  • Art Institute of Chicago

    Art Institute of Chicago

    Chicago, Vereinigte Staaten

    8 Werke

    Mo 11:00–17:00, Di geschlossen, Mi 11:00–17:00, Do 11:00–20:00, Fr–So 11:00–17:00 · 32 $ Erwachsene

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Häufig gestellte Fragen

  • Wofür ist De Wain Valentine bekannt?
    De Wain Valentine ist für große transparente Scheiben und Säulen bekannt, die Licht auf atmosphärische Weise lenken. 1966[2] entwickelte er Valentine MasKast Resin, mit dem er monumentale Polyesterskulpturen gießen konnte.
  • Was ist De Wain Valentines berühmtestes Werk?
    Es ist schwer, ein einzelnes „berühmtestes Werk“ von De Wain Valentine zu benennen. Bekannt ist er vor allem als Künstler der amerikanischen Westküste, der mit gegossenem Polyesterharz großformatige, transluzente Skulpturen schuf. Valentine begann in den 1960er-Jahren mit Kunststoffen zu experimentieren. Er entwickelte Verfahren, um große, fehlerfreie Harzblöcke zu gießen, oft in zarten Farbtönen. Diese Skulpturen erkunden Licht, Farbe und Wahrnehmung. Kein einzelnes Werk überstrahlt sein Gesamtwerk, doch seine Serie großer Scheiben und Säulen ist besonders bekannt. Diese Werke tragen oft stimmungsvolle Titel wie *Gray Column* oder *Double Red-Yellow*. Sie befinden sich in bedeutenden Museumssammlungen. Sein Werk wird der Light-and-Space-Bewegung zugerechnet, einer Gruppe kalifornischer Künstler, die Wahrnehmungsphänomene mit minimalistischen Formen und industriellen Materialien erkundeten.
  • Was sollte ich über die Drucke von De Wain Valentine wissen?
    De Wain Valentine arbeitete in Druckwerkstätten wie Universal Limited Art Editions, Inc. (ULAE), Graphicstudio/University of South Florida, Gemini G.E.L. und Tyler Graphics Ltd. Diese Werkstätten sind mit Ausrüstung für unterschiedliche Verfahren ausgestattet: Holzblöcke für den Hochdruck, Metallplatten für die Radierung, Kalkstein- oder Metallplatten für die Lithografie und Siebe aus synthetischen Fasern für Siebdrucke. Es gibt Zeichenmaterial, Flüssigkeiten und Wachsstifte, Abdeckmaterialien, zeichnerische Werkzeuge, Fette, Gummen und Wachse, Ätzgrunde sowie Säuren zum Ätzen. Zudem gibt es Druckfarben, Trockenmittel und Zusätze, um die Konsistenz der Farbe zu verändern. Druckwerkstätten haben jeweils einen eigenen Charakter, teilen aber auch zahlreiche gemeinsame Elemente. Gemini G.E.L., 1966[2] in Los Angeles gegründet, wurde bekannt für sein technisches Können, seinen Einsatz von Materialien und Verfahren, sein Streben nach dem größtmöglichen Druckformat und seine Tendenz, eher Werkserien als Einzelauflagen zu schaffen. Tyler Graphics Ltd vertiefte sein Interesse an der Handschöpfung von Papier und machte dies zu einem Grundpfeiler seines neuen Unternehmens.
  • Welchem Stil oder welcher Bewegung gehörte De Wain Valentine an?
    De Wain Valentine wird der Light-and-Space-Bewegung zugeordnet, einer mit dem Minimalismus und der Op Art verwandten Strömung. Diese künstlerische Tendenz entstand in den 1960er-Jahren in Südkalifornien. Valentine erkundete gemeinsam mit Künstlern wie Larry Bell, Robert Irwin und Craig Kauffman in seinen Werken Wahrnehmung, Licht, Volumen und Maßstab. Sie verwendeten häufig industrielle Materialien wie Harz, Fiberglas und Gussacryl, um Objekte zu schaffen, die im Umgebungslicht zu entmaterialisieren scheinen. Valentine ist vor allem für seine großformatigen, lichtdurchlässigen Skulpturen bekannt. Diese Werke nehmen häufig die Form von Scheiben, Säulen und anderen geometrischen Formen an. Diese Skulpturen sollen mit Licht und Raum interagieren und die Wahrnehmung des Betrachters von der umgebenden Umwelt verändern. Die glatten, polierten Oberflächen und feinen Farbabstufungen tragen zur ätherischen Qualität seiner Werke bei.
  • Welche Techniken oder Materialien verwendete De Wain Valentine?
    De Wain Valentine wird mit der Verwendung bestimmter Materialien in Verbindung gebracht, besonders gegossenem Polyesterharz. Er entwickelte Techniken zur Schaffung großformatiger, lichtdurchlässiger Skulpturen aus diesem Material. In den 1960er-Jahren experimentierte Valentine mit Polyesterharz, das es ihm erlaubte, glatte, klare und häufig farbige Formen zu schaffen. Sein Schaffen umfasste ein komplexes Verfahren, bei dem Harz, mitunter mit zugesetzten Pigmenten, in Formen geschichtet wurde. Daraus entstanden Objekte, die von innen zu leuchten scheinen. Valentines Praxis umfasste zudem die Verwendung von Fiberglas, das seinen größeren Harzstücken strukturellen Halt gab. Die Kombination dieser Materialien erlaubte ihm eine unverwechselbare Ästhetik, geprägt von klaren Linien und leuchtenden Oberflächen. Sein innovativer Umgang mit Materialien trug zur Entwicklung der kalifornischen Light-and-Space-Bewegung bei.
  • Wofür war De Wain Valentine bekannt?
    De Wain Valentine ist bekannt für seine Beiträge zur Light-and-Space-Bewegung, insbesondere seine großformatigen Harzskulpturen. Diese Werke nahmen häufig die Form transparenter Scheiben, Säulen und anderer geometrischer Formen an. Valentines Interesse an Licht und Oberfläche zeigt sich in seinen Werken, die das Licht so lenken, dass sich die Wahrnehmung des Raums beim Betrachter verändert. Sein Vorgehen umfasste die Entwicklung neuer Techniken zur Verarbeitung industrieller Materialien wie Polyesterharz. Dies ermöglichte ihm die Herstellung makelloser, durchscheinender Objekte, die im Licht zu entmaterialisieren scheinen. Valentines Werk befindet sich in den Sammlungen des Los Angeles County Museum of Art, des Whitney Museum of American[2] Art in New York und des Solomon R. Guggenheim Museum, ebenfalls in New York.
  • Wann lebte und arbeitete De Wain Valentine?
    De Wain Valentine wurde am 27. Juni 1936[2] in Fort Collins, Colorado, geboren. 1956[2] zog Valentine nach Boulder und studierte zunächst Ingenieurwesen an der University of Colorado. Dann wechselte er das Hauptfach und schloss 1958 mit einem Bachelor of Fine Arts ab. 1960 erwarb er an derselben Hochschule einen Master of Fine Arts. Valentine wird der Light-and-Space-Bewegung zugeordnet, die in den 1960er-Jahren in Südkalifornien entstand. Bekannt ist er für minimalistische Skulpturen aus gegossenem Polyesterharz, oft in großem Maßstab. Die Arbeiten erkunden Licht, Farbe und Transparenz. Valentine lebte und arbeitete überwiegend in Kalifornien. Er unterhielt ein Atelier in Venice in Los Angeles und schuf dort bis zu seinem Tod am 27. November 2022[2] im Alter von 86 Jahren Kunst.
  • Wo kann ich das Werk von De Wain Valentine sehen?
    Werke von De Wain Valentine sind in mehreren Museen in den Vereinigten Staaten und Kanada zu sehen. Dazu zählen das Los Angeles County Museum of Art (LACMA), 5905 Wilshire Boulevard, Los Angeles; das Metropolitan Museum of Art an der Fifth Avenue in New York; und das Museum of Modern Art, ebenfalls in New York, 11 West 53rd Street. Valentines Kunst befindet sich zudem im Minneapolis Institute of Arts, 2400 Third Avenue South, Minneapolis. Ein weiterer Standort ist das Charles Hosmer Morse Museum of American[2] Art, 445 North Park Avenue, Winter Park, Florida. Seine Werke finden sich zudem im Virginia Museum of Fine Arts, 200 N. Boulevard, Richmond. Schließlich ist sein Werk im Royal Ontario Museum, 100 Queens Park, Toronto, zu sehen.
  • Wen beeinflusste De Wain Valentine?
    Es ist schwierig, konkrete Künstler zu benennen, die unmittelbar von De Wain Valentine beeinflusst wurden. Sein Werk wird jedoch der Light-and-Space-Bewegung zugerechnet, einer Kunstrichtung, die in den 1960er-Jahren in Südkalifornien entstand. Zu dieser Bewegung zählten Künstler wie Larry Bell, Robert Irwin und James Turrell. Diese Künstler teilten ein Interesse an der Erforschung von Wahrnehmung, Licht, Volumen und Maßstab. Sie verwendeten häufig industrielle Materialien wie Harz und Fiberglas, um minimalistische Skulpturen und Installationen zu schaffen. Ihr Werk zielte darauf ab, die sinnliche Erfahrung des Betrachters zu verändern und ein Bewusstsein für den umgebenden Raum zu schaffen. Auch wenn sich kaum Künstler benennen lassen, die Valentines Stil unmittelbar nachahmten, trug sein Beitrag zur Light-and-Space-Bewegung dazu bei, eine bestimmte Sensibilität innerhalb der breiteren Kunstwelt zu prägen. Diese Sensibilität schätzte die Wahrnehmungserfahrung und den Einsatz neuer Materialien.
  • Wer war De Wain Valentine?
    De Wain Valentine wurde 1937[2] in Bedford, Indiana, geboren und lebte später in Woodacre. Er besuchte die Columbia High School in Richland, Washington, wo er im Kunstunterricht Robert Hudson und William Allan kennenlernte. 1960 erwarb er einen Bachelor of Fine Arts und 1962 einen Master of Fine Arts an der California School of Fine Arts in San Francisco. Mitte der 1960er-Jahre begann er nach einer Retrospektive von René Magritte, Bilder und Text in seinen Arbeiten zu verbinden. Er beteiligte sich an der Funk-Art-Bewegung. Von 1962 bis 1973 lehrte Valentine an der University of California, Davis, außerdem 1963 sowie von 1966 bis 1967 am San Francisco Art Institute. Bekannt ist er für Aquarelle, Konstruktionen und großformatige lineare Gemälde, die oft Wortspiele und mehrdeutige Formulierungen enthalten.
  • Warum sind die Werke von De Wain Valentine heute wichtig?
    De Wain Valentine (geboren 1936[2]) wird der Light-and-Space-Bewegung zugerechnet, die in den 1960er-Jahren in Südkalifornien entstand. Diese Gruppe von Künstlern experimentierte mit industriellen Materialien wie Harz und Fiberglas, um Wahrnehmung und die Wirkung von Licht zu erkunden. Valentines großformatige, lichtdurchlässige Skulpturen veranschaulichen dieses Interesse. Seine bekanntesten Werke sind glatte, farbige Zylinder und Scheiben aus Harz. Diese Arbeiten wirken täuschend einfach, doch ihre Herstellung erforderte komplexe technische Verfahren. Valentine entwickelte eigene Methoden zum Gießen von Harz, um die makellosen Oberflächen und feinen Farbverläufe zu erzielen, die seine Kunst kennzeichnen. Seine Skulpturen laden dazu ein, das Zusammenspiel von Licht, Farbe und Form zu betrachten, und bieten ein kontemplatives visuelles Erlebnis. Valentines Innovationen im Umgang mit Materialien machen ihn zu einer bedeutenden Figur der amerikanischen Nachkriegsskulptur.
  • Welchen Kunststil hatte De Wain Valentine?
    De Wain Valentines Kunststil setzte subtile optische Verwandlungen ein: zunächst in monumentalen Skulpturen aus Polyester, später in Glas. Sein Werk wird mit dem Minimalismus der amerikanischen Westküste verbunden.

Quellen

Die redaktionellen Inhalte zu De Wain Valentine stützen sich auf die folgenden Primär- und Tertiärquellen.

  1. [1] Museum Art Institute of Chicago Verwendet für: Museumsbestände.
  2. [2] Wikipedia Wikipedia: De Wain Valentine Verwendet für: Biografie, Geburtsdaten, Sterbedaten, Kennungen, Zuordnung zur Kunstrichtung, Nationalität.
  3. [3] Buch Beard, Lee, 1973- author, Butler, Adam, author; Van Cleave, Claire, author; Fortenberry, Diane, author; Stirling, Susan, author, Beard, Lee, 1973- author, Butler, Adam, author; Van Cleave, Claire, author; Fortenberry, Diane, author; Stirling, Susan, author - The Art Book_ New Edition, Mini Format Verwendet für: Biografie.
  4. [4] Buch Landauer, Susan, The not-so-still life : a century of California painting and sculpture Verwendet für: Biografie.

Redaktionell betreut von Solis Prints. Quellen geprüft am 16. Oktober 2026. Klicken Sie auf eine Quelle für Details, oder zeigen Sie oben auf der Seite auf [N], um eine Vorschau zu sehen.

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