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Abstract Composition von Andre Lanskoy
Composition Spatiale von Andre Lanskoy
Eclament d'une nouvelle planéte von Andre Lanskoy
La soeur de la Violette von Andre Lanskoy
A l'ombre d'une montagne transparente von Andre Lanskoy
Biographie d'un papillon von Andre Lanskoy
Untitled von Andre Lanskoy
Atrocité des rouges von Andre Lanskoy
1902–1976 · Russisch[1]

Andre Lanskoy

  • École de Paris
  • Tachisme
[1]

Nachdem André Lanskoy im Russischen Bürgerkrieg für die Weiße Armee gekämpft, eine Verwundung erlitten und sich in Konstantinopel erholt hatte, kam er 1921[1] nach Paris. Er war 19 Jahre alt und begann nach eigener Aussage fast unmittelbar nach seiner Ankunft zu malen.

In 13 Museen vertretenWikipedia6 Quellen

Porträt von Andre Lanskoy

Biografie

Seine ersten Jahre verliefen schnell. Der Kunsthändler Wilhelm Uhde entdeckte seine Arbeit 1924[1] beim Salon d’Automne; eine Einzelausstellung im darauffolgenden Jahr führte zu Ankäufen durch Museen. James Ensor und Vincent van Gogh waren frühe Bezugspunkte. Ende der 1930er-Jahre traten Paul Klee und Wassily Kandinsky in den Vordergrund, und seine Malerei wandte sich der Abstraktion zu. Ab 1942 arbeitete er ausschließlich mit abstrakten Formen und schloss sich dem breiteren Strom des Tachismus und der lyrischen Abstraktion an, der sich damals in Paris entwickelte.

Sein Galeristenkreis spiegelte seine Stellung in der Kunstwelt der Stadt wider: Jeanne Bucher, wo er 1944[1] Nicolas de Staël kennenlernte; Louis Carré, der ihn 1950 in New York in „Advancing French Art“ zeigte; Galerie Jacques Dubourg; und Tooth and Sons in London. Ein Ölgemälde von 1953, *Voyage to Arles* (38 3/8 × 51 5/8 inches), war im selben Jahr in der Guggenheim-Ausstellung „Younger European Painters“ zu sehen.

1962[1], spät in seiner Laufbahn, begann er ein umfangreiches Projekt: Er begleitete Nikolai Gogols „Diary of a Madman“ mit 150 Collagen und 80 Lithografien und vollendete die Serie in den folgenden 14 Jahren. Die Textwahl war pointiert: Gogols Bericht über einen Kanzlisten, der den Bezug zur Wirklichkeit verliert, wurde von einem russischen Maler illustriert, der ein halbes Jahrhundert damit verbracht hatte, sich in Paris neu zu erfinden. Dort starb er im August 1976[1].

Zeitleiste

  1. 1902In Russland geboren.
  2. 1921Er kam mit 19 Jahren nach Paris, nachdem er für die Weiße Armee gekämpft hatte und sich in Konstantinopel erholt hatte. Kurz nach seiner Ankunft begann er zu malen.
  3. 1924Der Kunsthändler Wilhelm Uhde entdeckte seine Arbeit beim Salon d’Automne.
  4. 1925Er zeigte eine Einzelausstellung, woraufhin Museen Werke erwarben.
  5. 1942Begann ausschließlich mit abstrakten Formen zu arbeiten und schloss sich dem Tachismus und der lyrischen Abstraktion an.
  6. 1944Lernte Nicolas de Staël in der Galerie Jeanne Bucher kennen.
  7. 1950Louis Carré nahm ihn in die Ausstellung *Advancing French Art* in New York auf.
  8. 1953Sein Ölgemälde *Voyage to Arles* wurde in der Guggenheim-Ausstellung *Younger European Painters* gezeigt.
  9. 1962Er begann ein Projekt zu Nikolai Gogols „Diary of a Madman“, das er in den folgenden 14 Jahren mit 150 Collagen und 80 Lithografien begleitete.
  10. 1976Er starb im August im Alter von 74 Jahren in Paris.

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Häufig gestellte Fragen

  • Wofür ist Andre Lanskoy bekannt?
    André Lanskoy ist für seine abstrakte Kunst bekannt und orientierte sich am breiteren Umfeld des Tachismus und der lyrischen Abstraktion in Paris. Gegen Ende seiner Laufbahn schuf er 150 Collagen und 80 Lithografien als Begleitung zu Nikolai Gogols *Diary of a Madman*.
  • Was sollte ich über Andre Lanskoys Drucke wissen?
    Andre Lanskoy (1902[1]-1976[1]) war ein russisch-französischer Künstler, bekannt für seine abstrakten Gemälde. Auch wenn genaue Angaben zu seinen Drucken rar sind, können einige allgemeine Informationen zu künstlerischen Druckgrafiken hilfreich sein. Ein Originaldruck ist ein Bild, das der Künstler von vornherein als Druck konzipiert und ausschließlich als Druck ausgeführt hat. Jeder Abzug wird einzeln von einer eigens dafür angefertigten Platte, einem Stein, einem Sieb oder einem Stock gedruckt. Es gibt kein einzelnes Original, von dem Kopien angefertigt werden. Der Künstler legt die Anzahl der Drucke in der Auflage fest. Die Nummerierung gibt die Anzahl der Drucke an, zum Beispiel bedeutet 12/25, dass es sich um Druck Nummer 12 einer Auflage von 25 handelt. Die Praxis der Nummerierung von Drucken ist relativ neu. Frühere Drucke wurden meist weder nummeriert noch signiert; der Künstler signierte gegebenenfalls die Platte oder den Stein selbst, statt jeden einzelnen Abzug. Künstler signieren ihre Drucke, um originale Grafiken mit künstlerischem Wert von Reproduktionen zu unterscheiden. Die Signatur bezeugt die Echtheit eines Drucks und die Zustimmung des Künstlers. Indem sie die Auflagenhöhe begrenzen, beeinflussen Künstler den Preis jedes einzelnen Drucks und verhindern, dass nach dem Verschleiß der Platte oder des Steins weitere Abzüge angefertigt werden.
  • Welchem Stil oder welcher Bewegung gehörte Andre Lanskoy an?
    Andre Lanskoy wird der École de Paris zugerechnet, einer Bezeichnung für verschiedene Emigrantenkünstler, die ab dem frühen 20. Jahrhundert in Paris arbeiteten. Viele stammten aus Osteuropa und wirkten an den großen Kunstbewegungen ihrer Zeit mit, etwa am Kubismus und Fauvismus. Lanskoys reifer Stil gilt allgemein als abstrakt-expressionistisch und steht damit in einer breiten Richtung, die nichtgegenständliche Bilder und einen spontanen, gestischen Farbauftrag betont. Im Abstrakten Expressionismus zählt der subjektive Gefühlsausdruck mehr als wirklichkeitsgetreue Darstellung. Zu den früheren Bewegungen der russischen Avantgarde gehörten Kubismus, Futurismus und Rayonismus. Sie erprobten Abstraktion, neue Darstellungen von Bewegung und Lichtstrahlen als Weg weg von gegenständlicher Kunst. Obwohl Lanskoys Werk später entstand, schufen diese früheren Strömungen ein offenes Klima für die Abstraktion.
  • Welche Techniken oder Materialien nutzte Andre Lanskoy?
    Andre Lanskoy arbeitete hauptsächlich mit Ölfarbe. Als Träger bevorzugte er grundierte Baumwoll-Leinwand mit mittlerer Struktur, die mit zwei zusätzlichen Schichten weißen Gessos vorbereitet war. Häufig spannte er seine Leinwände selbst auf, doch vorgefertigte Leinwände waren eine akzeptable Alternative. Gelegentlich verwendete Lanskoy Masonit, auf eine bestimmte Größe zugeschnitten und mit drei oder vier Schichten Gesso überzogen. Technik ist für manche ein geheimnisvolles Werkzeug, um Kunst zu erreichen. Die Anordnung und Verteilung der Pinselstriche kann Künstler voneinander unterscheiden. Pointillé, dickes Reliefimpasto, Lasur, ein „geleckter“ Abschluss und das Übereinanderschichten von Farben gelten als Wege, eine gute Bildoberfläche zu erzielen. Wilde Tupfer mit Pinsel, Finger oder Spachtel sowie das Abkratzen mit dem Messer können die Oberfläche beleben. Manche Künstler verwendeten mehrere Paletten, jede für einen bestimmten Ton, mit einem eigenen Pinsel für jede. Andere nutzten kleine, am Gürtel hängende Töpfchen, wie ein Freskenmaler, statt einer Palette.
  • Wofür war Andre Lanskoy bekannt?
    Andre Lanskoy, ein russisch-französischer Künstler, ist vor allem für seinen Beitrag zur Entwicklung der abstrakten Kunst in Paris bekannt. Lanskoy begann, seine Werke im Salon d'Automne und im Salon des Indépendants auszustellen. Diese Veranstaltungsorte boten Künstlern, die neue Richtungen in der Kunst erkundeten, eine Plattform. Obwohl er zunächst mit dem Kubismus experimentierte, wandte sich Lanskoy von gegenständlichen Formen ab. Er entwickelte einen unverwechselbaren Stil abstrakter Malerei, geprägt von dynamischen Kompositionen und dem Einsatz von Farbe, um Bewegung und Tiefe zu erzeugen. Sein Werk fand in der Nachkriegszeit Anerkennung, als das Interesse an Abstraktion wuchs. Lanskoys Gemälde sind für ihre emotionale Intensität und ihre Erkundung des Ausdruckspotenzials nichtgegenständlicher Formen bekannt. Er wollte eine visuelle Sprache schaffen, die unmittelbar mit dem Betrachter kommunizierte, ohne auf erkennbare Bildmotive zurückzugreifen.
  • Wann lebte und arbeitete Andre Lanskoy?
    Andre Lanskoy wurde am 31. März 1902[1] in Moskau geboren. Seine Familie zog 1915[1] nach Sankt Petersburg, wo er das Pagenkorps besuchte, eine Einrichtung für Kinder des Adels. Während der Revolution floh er aus Russland und ließ sich 1921 in Paris nieder, wo er bis zu seinem Lebensende blieb. Lanskoys frühe Arbeiten waren gegenständlich; Ende der 1930er-Jahre begann er jedoch, seinen charakteristischen abstrakten Stil zu entwickeln. Seine Gemälde zeichnen sich durch Farbe und Textur aus, die er häufig in dicken Impastoschichten auftrug. 1948 hatte er seine erste Einzelausstellung in Paris. In den 1950er-Jahren wurde seine Arbeit international bekannt, und er stellte vielfach in Europa und den Vereinigten Staaten aus. Bis zu seinem Tod 1976[1] in Paris malte und stellte er weiter aus.
  • Wo kann ich Werke von Andre Lanskoy sehen?
    Werke von Andre Lanskoy sind in mehreren Museen weltweit zu sehen. In den Vereinigten Staaten zählen dazu das Los Angeles County Museum of Art (LACMA); das Metropolitan Museum of Art in New York; das Minneapolis Institute of Arts; das Museum of Modern Art, ebenfalls in New York; das Charles Hosmer Morse Museum of American Art in Winter Park, Florida; das Wolfsonian an der Florida International University in Miami Beach; und das Virginia Museum of Fine Arts in Richmond. In Kanada sind Lanskoys Werke im Royal Ontario Museum in Toronto sowie in der National Gallery of Canada in Ottawa zu sehen. Europäische Standorte umfassen das Musée National d'Art Moderne, Paris, und das Museum am Ostwall, Dortmund. Weitere Museen mit seinen Werken sind die Albright-Knox Gallery, Buffalo; das City Art Museum of St Louis; die Columbus Gallery of Fine Arts; das Krannert Art Museum der University of Illinois; und das San Francisco Museum of Art.
  • Woher stammte Andre Lanskoy?
    Andre Lanskoy war ein russisch-französischer Künstler. Viele Künstler, die zu seinen Lebzeiten in Russland tätig waren, wurden in einer Stadt geboren und zogen später aus Ausbildungs- oder Arbeitsgründen in eine andere. Yevgeny Lanceray etwa wurde 1875 nahe Sankt Petersburg geboren. Nach dem Tod seines Vaters 1886 lebte er im Haus seines Großvaters in Sankt Petersburg. Von 1892 bis 1895 studierte Lanceray an der Zeichenschule der Gesellschaft zur Förderung der Künste. Später arbeitete er von 1920[1] bis 1922 als Künstler am Ethnografischen Museum in Tbilisi, Georgien. 1934 zog er nach Moskau. Andere Künstler wie Alexandr Drevin wurden in Lettland geboren und zogen 1914 nach Moskau. Alexandra Exter wiederum wurde nahe Kiew geboren und zog später nach Paris. Diese Beispiele veranschaulichen die Mobilität von Künstlern innerhalb und außerhalb Russlands im frühen 20. Jahrhundert.
  • Wen beeinflusste Andre Lanskoy?
    André Lanskoys Wirkung lässt sich nur schwer mit Sicherheit nachzeichnen, doch das Werk mancher Künstler zeigt mögliche Verbindungen. Yves Laloy etwa wechselte 1951[1] von der Architektur zur Malerei. Seine Kompositionen deuten auf den Einfluss von Wassily Kandinsky und Joan Miró hin. Sein Umgang mit geometrischen Formen verlieh seinen Gemälden jedoch eine Dichte, die laut André Breton eine befreite Vorstellungskraft bezeugte. Auch Figuren der sowjetischen Kunstwelt zeigen mögliche Verbindungen zu Lanskoys Ideen. Alexander Bandzeladze, tätig in Tiflis, entwickelte nach dem Anblick von Werken amerikanischer und europäischer Künstler einen abstrakten Malstil. Seine ersten Bilder nutzten Farbe und Geste und verwandelten Linie in Fläche und Pigment in Geste. Später erkundete Bandzeladze mit grafischeren Mitteln die Spannung zwischen Farbe als Materie und Konzept. Er unterteilte seine Bilder und reduzierte seine Palette, wodurch die Malerei wie eine kaum artikulierte Sprache wirkte.
  • Wer beeinflusste Andre Lanskoy?
    Andre Lanskoys künstlerische Entwicklung vollzog sich in Paris, wohin er 1921[1] übersiedelte. Seine frühen Werke zeigen den Einfluss des Impressionismus, insbesondere der Gemälde von Claude Monet. Wie Monet interessierte sich Lanskoy dafür, die Wirkung von Licht und Farbe in seinen Werken einzufangen. Er wurde zudem von den Gemälden von Vincent van Gogh und Henri Matisse beeinflusst. Später wurde Lanskoys Werk abstrakter. Dieser Wandel wurde teilweise durch Wassily Kandinsky angeregt, der sich von der gegenständlichen Kunst abwandte. Auch Kandinskys Theorien über das Geistige in der Kunst fanden bei Lanskoy Widerhall, der danach strebte, innere Emotionen in seinen Gemälden auszudrücken. Lanskoy entwickelte einen unverwechselbaren abstrakten Malstil, geprägt von kräftigen Farben und dynamischen Kompositionen. Diese Einflüsse halfen ihm, einen eigenen abstrakten Stil zu schaffen.
  • Warum sind die Werke von Andre Lanskoy heute wichtig?
    Andre Lanskoy (1902[1]-1976[1]) war ein russisch-französischer Maler, der der École de Paris zugerechnet wird. Er entwickelte einen nichtgegenständlichen Stil, geprägt von Farbblöcken und strukturierten Oberflächen. Lanskoys Bedeutung liegt in seinem Beitrag zur abstrakten Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg. Seine Werke bieten eine europäische Perspektive auf die Abstraktion, verschieden von amerikanischen Strömungen wie dem abstrakten Expressionismus. Seine Kunst gewährt Einblick in den künstlerischen Austausch zwischen Russland und Westeuropa. Lanskoys Berührung mit der vorrevolutionären russischen Avantgarde, verbunden mit seinen späteren Erfahrungen in Paris, prägte seine unverwechselbare Ästhetik. Seine Gemälde zeigen einen alternativen Zugang zur Abstraktion, einen, der weder streng geometrisch noch rein gestisch ist. Lanskoys Kunst besitzt zudem Wert für das Verständnis der Emigrantenerfahrung. Sein Umzug nach Paris in den frühen 1920er-Jahren brachte ihn in eine Gemeinschaft russischer Künstler, die bedeutend zur europäischen Moderne beitrugen. Seine Werke spiegeln ein Aushandeln zwischen seinem russischen Erbe und seiner angenommenen französischen Identität wider.
  • Welchen Kunststil hatte Andre Lanskoy?
    André Lanskoys frühe Arbeiten wurden von James Ensor und Vincent van Gogh beeinflusst. Ende der 1930er-Jahre wurden Paul Klee und Wassily Kandinsky zu seinen Bezugspunkten und lenkten seine Malerei zur Abstraktion. Ab 1942[1] arbeitete er ausschließlich mit abstrakten Formen.

Quellen

Die redaktionellen Inhalte zu Andre Lanskoy stützen sich auf die folgenden Primär- und Tertiärquellen.

  1. [1] Wikipedia Wikipedia: Andre Lanskoy Verwendet für: Biografie, Geburtsdaten, Sterbedaten, Kennungen, Zuordnung zur Kunstrichtung, Nationalität.
  2. [2] Buch guggenheim-artoftomorrowfif1939gugg Verwendet für: Biografie.
  3. [3] Buch guggenheim-futurismmodernfo00solo Verwendet für: Biografie.
  4. [4] Buch guggenheim-twopri00weis Verwendet für: Biografie.
  5. [5] Buch J. E. Bowlt, Russian Art of the Avant Garde - Theory and Criticism 1902-1934 Verwendet für: Biografie, Stilanalyse.
  6. [6] Buch edited and translated by John E. Bowlt, Russian Art of the Avant-Garde_ Theory and Criticism 1902-1934 (The Documents of 20th-Century Art) (English and Russian Edition) Verwendet für: Biografie, Stilanalyse.

Redaktionell betreut von Solis Prints. Quellen geprüft am 5. Oktober 2026. Klicken Sie auf eine Quelle für Details, oder zeigen Sie oben auf der Seite auf [N], um eine Vorschau zu sehen.

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